Theater Ulm: „Weihnachtszauber“ zum Mitsingen, mit frechem Rap und basstiefem „White Christmas“

Schöne Stimmung, per Handylicht: „Weihnachtszauber“ 2025 im Theater Ulm.
Matthias Kessler- Das Theater Ulm präsentierte 2025 eine ausverkaufte Unterhaltungsshow „Weihnachtszauber“.
- Highlights: Mitsingen mit Hans de Gilde, Percussion-Battle und Weihnachtsrap.
- Vincenzo De Lucia am Klavier, Cornelius Burger mit „White Christmas“, Tanztheater-Quartett als Running Gag.
- Intendant Kay Metzger und Marlene Schäfer moderierten mit Humor und prämieren Weihnachtspullover.
- Kritik: Glanzvolle Show, aber mehr musikalischer Inhalt hätte gewünscht sein können.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ – ja klar, deutet das uralte Kirchenlied an, demnächst kommt der Herr der Herrlichkeit. Aber an diesem dritten Adventswochenende 2025 war das in Ulm auch die einladende Devise zahlreicher Veranstalter – und das Publikum strömte. Aber was heißt hier „macht hoch die Tür“? Restlos ausverkauft war der „Weihnachtszauber“ im Theater Ulm.
Und wer am Samstagabend dabei war, hatte auch selbst einiges zu tun. Hans de Gilde, der frühere „Spatzen“-Dirigent, erzählte nicht nur von niederländischen Weihnachtsbräuchen, sondern animierte, auch mithilfe des Extrachors des Theaters die Zuhörerschaft zum Mitsingen: etwa zum Kanon „Mache dich auf und werde Licht“ oder „Jingle Bells“.

Und wer trägt das originellste Weihnachts-Outfit?
Jürgen Kanold„Weihnachtszauber“: Das war ein lockeres Unterhaltungsprogramm, originell zusammengebaut mit den vorhandenen Ensemblekräften, ohne Orchester, aber mit Vincenzo De Lucia am Klavier. Christel Mayr eröffnete den Abend besinnlich am Akkordeon: „Es wird scho glei dumpa“. Dann wurde es auch lauter: mit einer Percussion-Battle, einem frechen Weihnachtsrap mit Vincent Furrer, Adele Schlichter und Nemanja Lekovic oder dem von I-Chao-Shih und Markus Francke gesungenen Schlager „Feliz navidad“. Cornelius Burger begeisterte mit einem basstiefen „White Christmas“. Und anderes mehr – auch ein Tanztheater-Quartett, das als Running Gag mit „Nussknacker“-Variationen auftauchte.
Intendant Kay Metzger und Schauspieldirektorin Marlene Schäfer, chic kostümiert, moderierten und zelebrierten die Show mit viel Witz, Spontaneität und Backstage-Infos, auch wurden Zuschauende mit den tollsten Weihnachtspullovern prämiert. Das dauerte dann fast zweieinhalb Stunden. Großer Beifall, gute Stimmung. Glitzernde Geschenkverpackung, sehr nette Bescherung – es hätte aber noch etwa mehr Inhalt sein dürfen, mehr musikalisches Programm.
