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: Munitionskisten aus dem Ukrainekrieg werden zu Ikonen

Das ukrainische Künstlerpaar Oleksandr Klymenko und Sonia Atlantova verwandelt gebrauchtes Kriegsmaterial in Hoffnungsträger. Eine ergreifende Ausstellung.
Von
Kristina Schmidl
Ulm
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Pauluskirche:  Pressegespräch Ausstellung „Ikonen auf Munitionskisten“Die ukrainischen Künstler Oleksandr Klymenko und Sonia Atlantova malen Heiligenbilder in orthodoxer Tradition auf alte Munitionskisten aus dem Krieg in der Ukraine. Dabei verwendet das Künstlerpaar die Munitionskisten so, wie sie aufgefunden wurden: Die Oberfläche wird nicht grundiert, wie es bei klassischen Ikonen sonst üblich ist.In dieser Kunstaktion geht es mit Hilfe der Ikonenmotive um Transformation: Militärmaterial wird verwandelt zu einem Hoffnungszeichen für eine andere Wirklichkeit und für das Leben.

Pfarrerin Andrea Luiking zeigt in der Pauluskirche: Die Ikonendarstellungen des Künstlerpaars Oleksandr Klymenko und Sonia Atlantova sind direkt auf Böden oder Deckel von Munitionskisten aufgetragen. Zum Teil sind sogar noch die Scharniere zu sehen.

Volkmar Könneke