Open Air am Münsterplatz: Alle Infos zum großen Ulmer Klassik-Event der Wiener Symphoniker

Wiener Symphoniker spielten 2024 die „Donau-Symphonie“ von Frank Wildhorn auf dem Münsterplatz. Jetzt am 13. Juli 2025, kommen sie erneut zu einem Open Air nach Ulm.
Volkmar Könneke- Wiener Symphoniker spielen am 13. Juli 2025 ein Open Air in Ulm mit der Uraufführung der „Odessa-Symphonie“.
- Das Werk von Frank Wildhorn ist eine cineastische Hommage an Odessa mit Friedensbotschaft.
- Programm ergänzt durch Suiten aus Wildhorns Musicals „Einstein“ und „Artus – Excalibur“.
- Rund 2000 Karten verkauft, Tickets erhältlich unter allgaeu-concerts.de und Vorverkaufsstellen.
- Wetterprognose und Akustikbedingungen für das Event sind optimal.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In Bregenz haben sie wieder ihre „sommerliche Residenz“ bezogen, die Wiener Symphoniker sind das Hausorchester der Festspiele und dort nicht zuletzt für die Oper „Der Freischütz“ auf der Seebühne im Einsatz. Aber noch vor der Premiere fahren sie erneut, wie im letzten Jahr, vom Bodensee nach Ulm: Und spielen am kommenden Sonntag, 13. Juli 2025, 19 Uhr, ein Open Air auf dem Münsterplatz mit Werken des Broadway-Komponisten Frank Wildhorn. Nach der „Donau-Symphonie“ steht jetzt die klangvolle „Odessa-Symphonie“ auf dem Programm – dieses Mal aber ist es eine regelrechte Uraufführung.
Walter Feucht ist der Produzent dieses Klassik-Ereignisses, und schon im Januar haben die Wiener Symphoniker das siebensätzige Werk im Wiener Musikverein auf CD eingespielt (erschienen bei HitSquad Records). Odessa, das ist die märchenhafte ukrainische Stadt am Schwarzen Meer, ein Schmelztiegel der Nationen, der Dialekte und Mentalitäten. Die jüdische Mutter von Frank Wildhorn lebte dort, und für den Vater von Walter Feucht, den deutschen Soldaten, war Odessa nach Kriegsende 1945 „der Startpunkt für seinen langen Fluchtweg in die Heimat“. Beider Schicksale, so schreibt die Plattenfirma, „waren die Inspiration für die Hommage an eine großartige Stadt in Form dieser Symphonie“. Dieses Werk sei geradezu eine „cineastische Friedensbotschaft, die dort ansetzt, wo Worte nicht mehr ausreichen“.

Der US-Komponist Frank Wildhorn.
Jürgen KanoldOder wie Koen Schoots sagt, der auch in Ulm die Wiener Symphoniker, dieses internationale Top-Orchester, dirigieren wird: „Diese Sinfonie ist von einer großen Melancholie getragen, aus der sich eine sehr emotionale Musik entwickelt. Eine amerikanische Musik mit osteuropäischen Einflüssen. Es ist eine Mischung aus John Williams und Smetana, aus ‚Stars Wars‘ und der ‚Moldau‘.“
Auf dem Programm steht am Sonntag aber noch mehr Wildhorn: musikalische Highlights (Suiten) aus seinen Musicals „Einstein – The Matter of Time“ und „Artus – Excalibur“. Am Mittwoch wird die Bühne aufgebaut, rund 2000 Karten sind bisher verkauft. Die Wetter- und Klangaussichten für Sonntag sind bestens. Tickets gibt es unter allgaeu-concerts.de, in der Tourist-Info im Stadthaus Ulm und bei den bekannten Vorverkaufsstellen.

