Obscura-Kino in Ulm: Spielbetrieb läuft nach Renovierung wieder an

Das Obscura-Kino startet den Spielbetrieb nach den Renovierungsarbeiten mit einem abwechslungsreichen Programm, auf dem auch Mia Maariel Meyers Literaturverfilmung von Caroline Wahls Bestellerroman „22 Bahnen“ steht.
Gordon Timpen/Constantin Film/dpa- Nach Renovierungsarbeiten öffnet das Obscura-Kino in Ulm am 25. Oktober 2025 wieder.
- Maßnahmen: Brandschutz, neuer Boden, Beleuchtung, Soundanlage und gebrauchte Sitze aus der Lichtburg.
- Eröffnung mit breitem Filmprogramm, darunter „22 Bahnen“.
- Saal bietet weiterhin Platz für 218 Besucher*innen pro Vorstellung.
- Filme von Samstag bis Mittwoch, darunter Dokumentationen, Komödien und Literaturverfilmungen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Fünfeinhalb Monate lang war das Obscura-Kino im Roxy wegen Umbauarbeiten geschlossen. Aber nun hat die Neu-Ulmer-Betreiberfirma Sailer den Spielbetrieb in dem Ulmer Arthouse-Filmtheater am Samstag, 25. Oktober 2025, wieder aufgenommen. Die lange Schließung war laut dem Seniorchef Roland Sailer nötig, da im Saal umfangreiche Maßnahmen zum Brandschutz durchgeführt werden mussten.
Außerdem wurden der Bodenbelag, die Beleuchtung der Trittstufen und die Soundanlage erneuert. Und es wurden neue Sitze eingebaut, die genau genommen so neu gar nicht sind. Denn die Firma Sailer hat die alten Obscura-Sessel durch die Polsterstühle aus der Lichtburg ersetzt, die im Juni 2024 nach 72 Jahren geschlossen worden ist. Die Anzahl der Plätze im Obscura-Kino ist aber gleich geblieben: Pro Vorstellung passen 218 Besucherinnen und Besucher in den Saal.
„Wir freuen uns, dass wir jetzt wieder schöne Filme in unserem Obscura spielen können“, sagt Roland Sailer, der das Umbauprojekt geleitet hat. Doch was steht in den kommenden Tagen auf dem Programm? Hanno Olderdissens warmherzige Gaunerkomödie „Ganzer halber Bruder“(So 16.30 Uhr, Mo 17 Uhr), Stella Marie Markerts Komödie „Danke für nichts“ über vier Freundinnen, die in einer Wohngruppe ihre eigene Utopie leben (bis Mi 19.30 Uhr), Jonas Egerts Dokumentarfilm „Ping Pong Paradise“ (So 16.55 Uhr) über den TTC Neu-Ulm, der mit einem internationalen All-Star-Team fulminant in Bundesliga und Champions League startet – bis Heimweh, Hybris und Sanktionen den Höhenflug abrupt stoppen, und Mia Maariel Meyers Drama „22 Bahnen“ über das Leben zweier Mädchen mit einer alkoholkranken Mutter nach dem Bestsellerroman von Caroline Wahl (Di und Mi, 17.15 Uhr).
