Langenauer Lesungen 2026: Capus, Rudiš, Gstrein – ein hochkarätiges Programm im Pfleghof

Mit seiner wunderbarer „Gebrauchsanweisung für Bier“ war der Autor Jaroslav Rudiš zuletzt in der Pflugbrauerei Hörvelsingen zu Gast. Am 19. November 2026 liest er im Langenauer Pfleghof aus seinem neuen Roman „Wo die Toten sprechen“.
Matthias Kessler- Die „Langenauer Lesungen“ bringen im Pfleghof ein hochkarätiges Programm im zweiten Halbjahr 2026.
- Auftakt am 30. August, 17 Uhr: Alex Capus stellt „Querfeldein“ vor – historische Geschichte an der Grenze.
- Juliet Grames am 9. September mit „Die verlorenen von Santa Chionia“, gelesen von Stefanie Schwab.
- Nadine Schneider liest „Das gute Leben“ am 24. September im Donauschwäbischen Zentralmuseum.
- Norbert Gstrein am 7. Oktober, Christiane Hoffmann am 4. November und Jaroslav Rudiš am 19. November.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
„Wir glauben an die Zukunft der Bücher – lassen Sie sich von diesem Glauben anstecken“, schreiben Angelika und Thomas Mahr im Vorwort zum neuen, hochkarätigen Programm der „Langenauer Lesungen“ fürs zweite Halbjahr 2026. Sehr gerne. Und ja, die prominenten Gäste, die in den Pfleghof kommen, werden gewiss für die Literatur begeistern. Es sind vertraute, beliebte Namen darunter. So stellt Alex Capus am 30. August, 17 Uhr, seinen neuen Roman „Querfeldein“ vor. Der Bestsellerautor schreibt über einen streitbaren Wirt und einen Schmuggler; es ist eine historische Geschichte, die in den 1930er-Jahren an der deutsch-schweizerischen Grenze spielt.
Und der tschechische Schriftsteller, Eisenbahn- und Bierexperte Jaroslav Rudiš macht wieder Station in Langenau, am 19. November im Pfleghof: „Wo die Toten sprechen“ heißt sein neuer Roman: „Lorenzo, Caspar und Miss Detroit sind unterwegs im alten Saab. Drei Freunde, irgendwo zwischen Lebensmitte und Lebensmüdigkeit. Ihr Ziel: die Friedhöfe Mitteleuropas.“
Mutige Frauen unter mafiösen Männern: Juliet Grames ist mit ihrem Roman „Die verlorenen von Santa Chionia“ am 9. September vor Ort (es liest Stefanie Schwab): „Die Amerikanerin Francesca soll in einem süditalienischen Dorf einen Kindergarten ins Leben rufen, um die Moderne in die dort verkrustete Männerwelt zu bringen. Und so beginnt sie anzukämpfen gegen tief verwurzelte Traditionen einer patriarchalischen Welt.“
„Das gute Leben“
Nadine Schneiders bei S. Fischer verlegter Roman „Das gute Leben“ ist eine große Mütter-Töchter-Geschichte über vier Generationen, ein Buch von Abschied, Neuanfang und der Arbeit des Lebens. Die Autorin, geboren 1990 in Nürnberg, stammt aus einer rumäniendeutschen Familie: Am 24. September ist sie zu Gast im Donauschwäbischen Zentralmuseum; Jürgen Hosemann moderiert den Abend.
Ein Jahrhundert im Brennglas: Aus seinem von der Literaturkritik gefeierten Roman „Im ersten Licht“ liest Norbert Gstrein am 7. Oktober im Langenauer Pfleghof. Für sein Kriegstriptychon war der österreichische Autor Norbert Gstrein für den Leipziger Buchpreis nominiert. „Meine Freundin, Russland, die Ukraine und ich“: Die Journalistin und Osteuropa-Expertin Christiane Hoffmann wiederum erzählt in ihrem Buch „Die Träume, die wir hatten“ eine sehr persönliche und sehr politisch aktuelle Geschichte (am 4. November im Pfleghof).
Ins russische Nirgendwo der Schwarzmeerebene führt Michael Riepl: „Ferne Heimat Altmontal“ heißt sein bewegendes Buch. In diesem Dorf wird Hedwig Krämer 1919 geboren und erlebt, wie ihre Bullerbü-Märchenwelt durch Hungersnöte, Verfolgung und Krieg zur Hölle wird, der sie 1942 entkommt. In dieser wahren Geschichte blickt der Autor immer auch auf den gegenwärtigen Krieg in der Ukraine (am 25. November im Pfleghof).
Es ist ein beeindruckendes Angebot der „Langenauer Lesungen“ – und am 29. November, 11 und 14 Uhr, trifft sich auch, zum 58. Mal das „Langenauer Quartett“ in der Buchhandlung Mahr und stellt neue Bücher vor. Weitere Infos unter buchhandlung-mahr.de

