Kunstverein Ulm
: Maassen, Gomringer und Rosenmüller – der Herbst im Schuhhaus

Neben Ausstellungen sind bis Ende 2025 auch Konzerte, Lyrikabende und Theatervorstellungen geplant. Ein Überblick über das Programm.
Von
Marcus Golling
Ulm
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Mystische Blautöne umspielen Dirk Maassen am Flügel in der Pauluskirche.

Pauluskirche: Dirk Maassen - Avalanche Solo Tour

Neoklassik-Star Dirk Maassen spielt am 12. und 13. Dezember beim Kunstverein Ulm.

Lars Schwerdtfeger
  • Kunstverein Ulm plant bis Ende 2025 Konzerte, Lyrikabende und Theateraufführungen.
  • Neoklassik-Pianist Dirk Maassen spielt am 12. und 13. Dezember 2025 – Vorverkauf ab 28. August.
  • Jazz-Konzerte: Sol Jang Trio (17. Sept.), „Histoire du Sax“ (7. Dez.), Lyrik-und-Jazz (25. Sept.).
  • Theater: „Die Macht und das Mädchen“ von „Schukrafts Wundertüte“ startet am 2. Oktober.
  • Kunst: Ausstellungen von Johanna Knöpfle (bis 31. Aug.) und Ellen Akimoto (14. Sept.–26. Okt.).

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Über zu wenig Publikum bei seinen Veranstaltungen kann sich der Kunstverein Ulm derzeit nicht beklagen. „Wir haben den Flow“, sagt Geschäftsführer Udo Eberl. 100 Besucherinnen und Besucher waren es zuletzt auf der Matinee mit Jürgen Grözinger in Johanna Knöpfles Ausstellung „Mutabor“. Und ein Konzert war wegen des von Fans aktivierten Ticketalarms bei Online-Tickethändlern schon ausverkauft, bevor die Ulmer Öffentlichkeit davon erfuhr: das Gastspiel von Neoklassik-Pianist Dirk Maassen am 13. Dezember 2025. Deswegen gibt es einen Zusatztermin am Freitag, 12. Dezember, 20 Uhr. Interessierte sollten schnell zugreifen: Der Vorverkauf beginnt am Donnerstag, 28. August.

Für die Monate bis zum Jahreswechsel bringt der Verein nun ein Programmheft heraus. In dem stehen noch etliche weitere Konzerte, vor allem Jazz: So gastieren das Sol Jang Trio (17. September) und Dieter Kraus, Jonas Vullinghs und Alwina Meissner erzählen die „Histoire du Sax“ (7. Dezember).

Das Klassik-Festival Ponte gastiert wieder im Schuhhaussaal (27. September). Literarisch-musikalischen Crossover bietet das Gespann aus dem Musiker Gerd Baumann (Dreiviertelblut) und dem Regisseur Marcus H. Rosenmüller („Wer früher stirbt, ist länger tot“) mit „Wenn nicht wer du!“ (17. Dezember).

Der Lyriksommer Ulm schickt unter anderem Sängerin Katrin Avison und Pianist Tizian Jost mit einem Lyrik-und-Jazz-Programm (25. September) sowie die „Wortakrobaten“ Nora Gomringer und Jan Wagner (23. Oktober). Auch „Schukrafts Wundertüte“ spielt wieder im Schuhhaus: Premiere von „Die Macht und das Mädchen“ ist am 2. Oktober, weitere Vorstellungen folgen über den gesamten Oktober und dann wieder im Januar 2026.

Kunst bleibt aber weiterhin die Hauptsache im Kunstverein: Auf Johanna Knöpfle (bis 31. August) folgt die Ausstellung „Everybody‘s in the Room Again“ der US-Amerikanerin Ellen Akimoto (14. September bis 26. Oktober).