Kulturprogramm 2026: „Radio Rosengarten“ geht in Neu-Ulm auf Sendung

Die Bühne im Glacis-Park ist das Zentrum des Neu-Ulmer Kulturprogramms.
Daniel M. Grafberger- Neu-Ulm plant im Glacis-Park ein Sommerprogramm mit rund 50 Terminen bis Ende August 2026.
- Auftakt ist „Rock in den Mai“ am 30. April auf dem Rathausplatz mit Black Betty und Jesus George.
- Freitage heißen „Pop.Rock-Live“ – dabei u. a. Nachtkinder (22. Mai), Luke Noa (24. Juli), Janosch Moldau (14. August).
- Mittwoche werden als „Blaue Stunde“ breiter: Funky Pilots (14. Juni) und Marinechor Aulendorf (15. Juli).
- Neu ist „Radio Rosengarten“ mit Elektro ab Nachmittag (27. Juni); alle Glacis-Termine sind kostenlos.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mareike Kuch schaut aus dem Fenster. Was sie sieht, gefällt ihr: „Der Himmel ist blitzblau. Am Wind und an den Temperaturen können wir noch ein bisschen arbeiten.“ Kuch ist seit 25 Jahren für das Kulturprogramm der Stadt Neu-Ulm verantwortlich – und das hängt stark am Wetter. Alles im Sommerhalbjahr, alles möglichst draußen. Da hilft ein bisschen Sonne beim Marketing.
Rund 50 Veranstaltungen unter dem Label „Kulturraum Neu-Ulm“ sind bis Ende August 2026 geplant, was nach dem „heißen Herbst“ (Kuch) der Haushaltsberatungen schon ein kleines Wunder ist. Das beliebte Straßenkunst-Festival „Kultur auf der Straße“ war zum zweiten Mal in Folge gestrichen worden. Dafür haben die anderen Reihen allesamt überlebt.
Mit „Rock in den Mai“ geht es los
Saisonauftakt ist wieder der „Rock in den Mai“ am 30. April auf dem Rathausplatz, diesmal mit Black Betty und Jesus George. Danach rückt das Glacis ins Zentrum. Die Blasmusik-Sonntage (ab 3. Mai) bleiben unangetastet, das 2025 getestete Open-Stage-Format „Pavillon der Künste“ bekommt fünf weitere Ausgaben (ab 29. Mai).
Die anderen Reihen wurden von Abteilungsleiterin Kuch und Kulturmanager Tobias Tosun aufgefrischt: Die Freitage laufen nun unter der Überschrift „Pop.Rock-Live“, angekündigt sind unter anderem die Rock-Newcomer Nachtkinder (22. Mai), Indie-Singer-Songwriter Luke Noa (24. Juli) und Synthie-Pop-Lokalmatador Janosch Moldau (14. August). Die Big-Band-Mittwoche werden etwas breiter angelegt und firmieren jetzt als „Blaue Stunde“, in die neben Dauerbrennern wie den Funky Pilots (14. Juni) auch der Marinechor Aulendorf (15. Juli) passt.
Jazz auf der Caponniere, Elektro im Rosengarten
Die „Jazz-Sommerabende“ auf der Caponniere 4 starten mit dem Johannes Ochsenbauer Trio und Stephan Holstein (10. Mai). Neu ist „Radio Rosengarten“ mit Elektro-Grooves ab dem Nachmittag (Premiere 27. Juni). Das Format ist laut Kulturmanager Tosun so ausgelegt, dass auch Familien mit Kindern entspannt mitfeiern können. Niederschwellig ist das Programm sowieso: Alle Termine im Glacis-Park sind kostenlos.
Für die Literaturabende sind hingegen jeweils ein paar Euro Eintritt fällig. Das Festival „Nu:Lit“ bringt unter anderem Friederike Graeff zu Blumen Weimar (7. Mai) und den fränkischen Kabarettisten Matthias Egersdörfer in den Pfarrgarten Gerlenhofen (17. Mai). Ende August gibt es wieder „Literatur unter Bäumen“ auf dem Schwal. Das Programm dafür ist noch in der Mache, genau wie das von „Kultur im Museumshof“ (31. Juli bis 8. August), wieder mit Kleinkunst und Musik – und dieses Jahr ohne störendes Gerüst. Könnte ein schöner Sommer werden.


