Diademus 2026 in Roggenburg
: Fünf Konzerte in sechs Wochen – Vorverkauf hat begonnen

Zum 900. Geburtstag des Klosters Roggenburg wird aus dem Festival für Alte Musik eine Konzertreihe. Das Programm bleibt hochkarätig.
Von
Marcus Golling
Roggenburg
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Klosterkirche Roggenburg: Eröffnungskonzert Diademus Festival: Klosterkirche Roggenburg: Eröffnungskonzert Diademus Festival

Alle vier sind auch 2026 wieder bei Diademus dabei: (von links) Catalina Bertucci, Benno Schachtner, Daniel Johannsen und Lisandro Abadie, hier 2023 in der Roggenburger Klosterkirche.

Volkmar Könneke
  • Diademus wird 2026 zur Konzertreihe im Rahmen von „900 Jahren Kloster Roggenburg“.
  • Fünf Termine über sechs Wochen – der Vorverkauf hat begonnen.
  • Eröffnung in Schießen am 23. August, 16 Uhr: Orgel/Oboe mit Bezug auf Mozart 1766.
  • Händels „Saul“ am 30. August in der Klosterkirche Roggenburg unter Benno Schachtner.
  • Abschluss am 4. Oktober, 17 Uhr: Bachs h-Moll-Messe mit Diademus Vocalisten und B'Rock Orchestra.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Das längste Diademus-Festival wird es auf jeden Fall, über sechs Wochen erstrecken sich die fünf Termine. Wobei Intendant Benno Schachtner inzwischen lieber von einer „Konzertreihe“ spricht, wenn er von seinen Plänen für 2026 berichtet: In diesem Jahr sind die Diademus-Veranstaltungen Teil des Programms zu „900 Jahren Kloster Roggenburg“. Mittlerweile hat der Vorverkauf begonnen: Die Bandbreite reicht wieder von instrumentalen Schätzen bis zum großen Oratorium, immer interpretiert von international gefragten Musikerinnen und Musikern.

„Startklar“ ist Diademus bereits am Sonntag, 23. August, 16 Uhr, in der Wallfahrtskirche Schießen: Der Essener Domorganist Sebastian Küchler-Blessing und Clara Blessing an der Oboe erinnern an den Orgelwettstreit des jungen Wolfgang Amadeus Mozart mit dem örtlichen Wunderkind Sixtus Bachmann 1766 in Biberach.

Händel-Oratorium zur eigentlichen Eröffnung

Zur eigentlichen Eröffnung dirigiert dann Schachtner selbst Georg Friedrich Händels Oratorium „Saul“ (30. August, 16 Uhr). Mit dabei in der Klosterkirche Roggenburg: Kresimir Strazanac (Bass), Florian Sievers (Tenor), Alex Potter (Countertenor), Magdalene Harer, Catalina Bertucci (beide Sopran) sowie die Diademus-Chorakademie und das Händel Festspielorchester Halle.

„Mittendrin“ im Programm folgt ein Wandelkonzert mit „Gaumenlust & Ohrenschmaus“ im Kloster (6. September, 17 Uhr); für den musikalischen Teil sorgen die Vokalensembles Vox Bona und Early Bird Jazz. Dann biegt Diademus schon auf die „Zielgerade“ ein (20. September, 16 Uhr): In Schießen sind geistliche Madrigale aus Johann Hermann Scheins „Israels Brünnlein“ zu hören, dargeboten unter anderem von Miriam Feuersinger, Catalina Bertucci (beide Sopran), Daniel Schreiber (Tenor), Lisandro Abadie (Bass) und Countertenor Schachtner selbst.

Zum Abschluss die h-Moll-Messe

Zum feierlichen „Abschluss“ erfüllt sich der Intendant dann einen lang gehegten Wunsch: eine Aufführung von Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe in der Roggenburger Klosterkirche (4. Oktober, 17 Uhr). Erneut unter Schachtners Leitung musizieren Lydia Teuscher, Ella Smith (beide Sopran), Geneviève Tschumi (Alt), Daniel Johannsen (Tenor), Tobias Berndt (Bass), die Diademus Vocalisten und das B'Rock Orchestra aus dem belgischen Gent. Zur Einführung spricht in der Bibliothek Michael Maul, der Intendant des Bachfests Leipzig (15 Uhr).

Tickets für alle Veranstaltungen gibt es online auf diademus.de/konzerte und ab 1. Juli 2026 im Klosterladen Roggenburg.