Art Karlsruhe 2025
: Was zeigen die Ulmer auf der größten Kunstmesse im Land?

Die Galerien präsentieren in Karlsruhe ein umfangreiches Portfolio. Die Künstlerinnen und Künstler aus der Region sind eher bei der Konkurrenz zu finden.
Von
Marcus Golling
Ulm/Karlsruhe
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Viel Kunst, viele Besucherinnen und Besucher: Ein Blick in die Art Karlsruhe 2024.

Viel Kunst, viele Besucherinnen und Besucher: Ein Blick in die Art Karlsruhe 2024.

Jürgen Rösner
  • Art Karlsruhe 2025: Größte Kunstmesse in Baden-Württemberg.
  • Ulmer Galerien Tobias Schrade und Bege-Galerien stellen aus.
  • Galerie Schrade zeigt Werke von Heckel, Winter, Schleime und anderen.
  • Highlights: Bircheneder, Carnein, Roth und Garff.
  • Geöffnet 20.-23. Februar 2025, Do-Sa 11-19 Uhr, So 11-18 Uhr.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Natürlich lässt sich Ewald Karl Schrade die Art Karlsruhe nicht entgehen. Der Inhaber der Galerie in Schloss Mochental bei Ehingen (Alb-Donau-Kreis) leitet seit zwei Jahren zwar nicht mehr die von ihm 2004 mitbegründete Messe, aber natürlich will er bei der aktuellen Ausgabe von 20. bis 23. Februar 2025 die Künstlerinnen und Künstler aus seinem Programm präsentieren.

Das Spektrum ist groß, wie am Stand E25 in Messehalle 2 zu sehen sein wird: Es reicht von der Klassischen Moderne, vertreten durch den Expressionisten Erich Heckel, über Nachkriegskünstler wie Fritz Winter oder Georg Meistermann bis hin zur aktuellen Generation mit Cornelia Schleime, Willi Siber, Christopher Lehmpfuhl oder Stefan Strumbel. Schrade bespielt auch den „Sculpture Garden“, etwa mit Werken von Jörg Wiele und Dietrich Klinge.

Aus Ulm sind zwei Galerien auf der wichtigsten Kunstmesse Baden-Württembergs vertreten. Die Galerie Tobias Schrade (H4/N13) bringt sechs Künstlerinnen und Künstler mit: Der Illusionsmaler Stefan Bircheneder (bis zum 22. Februar 2025 auch Teil der Gruppenausstellung „Daily Things“ im Hauptquartier) erhält eine „One Artist Show“ am Stand, dazu kommen Anne Carnein, Menno Fahl, Isabelle Roth und Marc Taschowsky. Den Skulpturenplatz übernimmt erneut der Bildhauer Matthias Garff mit seinen schrägen Vogelskulpturen.

Gleich zwei Standflächen (H4/D23 und H4/D24) belegen die Bege-Galerien, als Motto hat Bernd Geserick „Formenwandel – Dialog der Formen“ ausgegeben. Im „Sculpture Garden“ leuchtet Lichtkunst von Miriam Prantl, eine Einzelpräsentation ist Patrizia Casagranda und ihren „Sculptural dot paintings“ gewidmet. Dazu gibt es Galerie-Klassiker wie Armin Göhringer und Kurt Grimm, aber auch junge Positionen – Julian Voss-Andreae, Elias Wessel und die in Wiblingen aufgewachsene Wendoly Monteiro da Costa.

Deren Freundin seit Kindheitstagen, Joséphine Sagna, mit der sie 2024 gemeinsam in Gesericks Galerie am Saumarkt ausstellte, ist diesmal bei der Konkurrenz vertreten, mit einer „One Artist Show“ am Stand der Stuttgarter Galerie Schacher – Raum für Kunst (H4/R07). Die Blaubeurer Künstlerin Birte Horn wird in Karlsruhe von der Galerie Reinhold Maas (H2/G04) dem Publikum vorgestellt, der Ulmer Bertram Bartl zeigt seine neoarchaische Malerei am Stand der Stuttgarter Galerie Sammlung Amann (H4/P10).

Die Art Karlsruhe ist Donnerstag bis Samstag, 11 bis 19 Uhr, sowie Sonntag 11 bis 18 Uhr geöffnet.