
Ein Kuscheltier, ein Grablicht und Blumen - abgelegt für ein 20 Monate altes Mädchen in Schorndorf. Es starb an einem Hitzschlag, nachdem die Mutter es im Auto vergessen hatte.
Jason Tschepljakow/dpaZwei Schicksale, viele Fragen
24. Juni 2026
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

Ein Kuscheltier, ein Grablicht und Blumen - abgelegt für ein 20 Monate altes Mädchen in Schorndorf. Es starb an einem Hitzschlag, nachdem die Mutter es im Auto vergessen hatte.
Jason Tschepljakow/dpaManche Nachrichten lassen einen als Eltern länger als gewohnt innehalten. In dieser Woche sind es gleich zwei dramatische Ereignisse aus Baden-Württemberg, die viele Menschen bewegen und Fragen hinterlassen. Wir geben einen kompakten Überblick über die wichtigsten Entwicklungen und Hintergründe.
Schorndorf: Tragödie um Kleinkind und Debatte in sozialen Medien
Der Tod eines 20 Monate alten Mädchens in Schorndorf hat viele Eltern tief erschüttert. Nach den bisherigen Ermittlungen glaubte die Mutter, ihr Kind bereits in der Kita abgegeben zu haben – tatsächlich blieb das Mädchen stundenlang im Auto zurück. Wie kann ein solcher Albtraum passieren? Und welche Lehren ziehen Experten aus dem Fall, der bundesweit für Bestürzung sorgte?
Renningen: Vermisstes Baby und groß angelegte Suche
Innerhalb weniger Stunden wurde aus der Suche nach einem vermissten Baby eine Tragödie. Der Fall aus Renningen erschüttert viele Eltern, weil er so viele Fragen aufwirft und bislang nur wenige Antworten kennt. Heute nahm der Fall eine überraschende Wende: Die eigene Mutter des Jungen steht mittlerweile im Verdacht.
Außerdem in diesem Newsletter: Was die aktuelle Hitzewelle für Familien bedeutet, wie Kinder gut durch die heißen Tage kommen und welche bildungspolitischen Entscheidungen Baden-Württemberg derzeit diskutiert. Vielleicht bleibt zwischen Hitze und Alltag noch ein Moment für die weiteren Themen dieses Newsletters.
Ihre Redaktion der Südwest Presse





