● Ein Tiertransport ist in Metzingen gestoppt worden.
● Alle Tiere waren in zu kleinen Boxen untergebracht

● Die Hunde und Katzen werden in ein Tierheim gebracht.
Beamte der Verkehrspolizei Tübingen hielten um 14.30 Uhr den Pkw mit russischer Zulassung einer 51 Jahre alten Frau auf dem Festplatz Bongertwasen an. In dem Fahrzeug befanden sich mehrere Transportboxen, in denen acht Hunde und vier Katzen eingepfercht waren. Alle Tiere waren in zu kleinen Boxen untergebracht, so dass sie nicht aufstehen konnten. Teilweise befanden sich zwei Tiere in einer Transportbox. Außerdem stellten die Beamten fest, dass die Hunde und Katzen zu wenig zu trinken hatten.

Veterinäramt untersagt die Weiterfahrt

Daraufhin wurde das Veterinäramt des Landratsamtes Reutlingen verständigt, dessen Mitarbeiter vor Ort kamen. Ersten Erkenntnissen nach lagen zwar entsprechende Transportpapiere vor, die Veterinäre stellten jedoch fest, dass die Transportboxen aufgrund der zu geringen Größe nicht zum Transport der Tiere geeignet waren. Sie untersagten die Weiterfahrt und ordneten an, dass die Hunde und Katzen in ein Tierheim gebracht werden. Die Ermittlungen wegen eines Verstoßes gegen die Tierschutztransportverordnung dauern an.

Illegale Tiertransporte keine Seltenheit

Tiertransporte die gegen die Tierschutzverordnung verstoßen oder illegale Tiertransporte sind kein Einzelfall. Allzu oft finden diese Transporte unter grausamen Bedingungen statt. Der Zoll stoppte 2020 auf der A8 bei Dornstadt einen Tiertransport mit fast 100 Hundewelpen und Katzen. Viele davon waren krank.