Zugunfall in Dombühl
: S-Bahn schrammt Bagger im Bahnhof – Strecke gesperrt

Am Dienstag kommt es zur Kollision einer S-Bahn und eines Baggers am Bahnhof Dombühl. Fahrgäste, Lokführer und Bauarbeiter kommen mit dem Schrecken davon. Polizei ermittelt.
Von
res
Dombühl/Schnelldorf
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Lokaltermin auf dem Bahnhof in Dombühl vor der Nürnberger S-Bahn (von links): Wolfgang Hofmann (FDP-Kreisrat im Kreistag Ansbach), Bürgermeisterin Christine Freier aus Schnelldorf, FDP-Kreisrat Dr. Friedrich Bullinger, der FDP-Landtagsabgeordnete Stephen Brauer und Bürgermeister Jürgen Geier aus Dombühl. ⇥

Unfall am Bahnhof Dombühl: eine S-Bahn auf dem Weg nach Schnelldorf touchiert einen Radlader und verursacht Streckensperrung. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Harald Zigan
- S-Bahn touchierte am Bahnhof Dombühl einen Radlader – niemand verletzt. - Unfall am Dienstag (10. Februar); Polizei meldete Kollision um 10.30 Uhr. - Radlader ragte beim Wenden in Gleisbereich; S-Bahn fuhr 55 km/h Richtung Schnelldorf. - Schnellbremsung eingeleitet, Zug und Radlader mit Sachschäden. - Strecke gesperrt von 10.46 bis 12.30 Uhr; Ermittlungen gegen den Fahrer.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Glück im Unglück: Da hätte viel Schlimmeres passieren können. Wie die Bundespolizeiinspektion Nürnberg jetzt mitteilt, ist es bereits am Dienstag (10. Februar) auf dem Bahnhof in Dombühl zu einem Unfall gekommen. Ein Bagger geriet in den Gleisbereich. Eine herannahende S-Bahn konnte nicht mehr rechtzeitig zum Stehen gebracht werden und touchierte den Bagger.

Bauarbeiter passt nicht auf

Gegen 10.30 Uhr wurde der Bundespolizei nahe des Bahnhofes Dombühl eine Kollision zwischen einem Bagger und einer S-Bahn gemeldet. Ermittlungen ergaben, dass ein 43-jähriger Bauarbeiter mit einem Radlader auf dem Gelände der Deutschen Bahn mit Erdarbeiten beschäftigt war.

Beim Wenden ragte er mit dem Heck des Radladers in den Gleisbereich hinein. Eine S-Bahn fuhr zu diesem Zeitpunkt mit 55 km/h auf Gleis 1 in Richtung Schnelldorf. Der 53-jährige Lokführer leitete bei Erkennen des Hindernisses unverzüglich eine Schnellbremsung ein, brachte die S-Bahn aber nicht mehr rechtzeitig zum Stehen und touchierte das Baustellenfahrzeug.

Strecke zwei Stunden gesperrt

Nach der Kollision wies die S-Bahn augenscheinlich lediglich Schäden an der Außenverkleidung sowie eine verzogene Trittleiter vorne rechts auf. Bei dem Radlader wurden die Stoßstange und der Lüfter samt Abdeckung hinten rechts beschädigt. Die Höhe der Sachschäden muss noch ermittelt werden. Es kam zu einer Gleissperrung zwischen 10.46 Uhr und 12.30 Uhr.

Weder die zehn Fahrgäste, noch der Triebfahrzeugführer oder der Baggerfahrer wurden verletzt. Die Bundespolizei hat gegen den Radladerfahrer Ermittlungen wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.