Zugunglück bei Rothenburg
: Lkw und Bahn kollidieren – rund 50 Menschen an Bord

In der Nähe von Rothenburg, am Bahnübergang bei Hartershofen, hat es am Montagmorgen einen Zusammenstoß zwischen einem Zug und einem Muldenkipper gegeben. Das ist passiert.
Von
swp
Rothenburg
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Blick auf einen Bahnübergang mit Andreaskreuzen, Ampeln und den Bahngleisen. (zu dpa: «Auto und Zug stoßen an Bahnübergang zusammen»)

Zu einem Zussamenstoß zwischen einem Lkw und einem Zug kam es am Montag am unbeschrankten Bahnübergang bei Hartershofen. Im Zug befanden sich zum Unfallzeitpunkt 48 Passagiere. Keiner der Beteiligten wurde verletzt.

Symbolbild/Marcus Brandt/dpa
  • Zug kollidiert mit Sattelzug bei Hartershofen – Unfall an unbeschranktem Bahnübergang.
  • 48 Fahrgäste an Bord, alle unverletzt – großer Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst.
  • Lkw-Fahrer reagierte zu spät, Gefahrenbremsung des Zuges konnte Kollision nicht verhindern.
  • Bahnstrecke nach 3 Stunden wieder frei, Kreisstraße etwa 6 Stunden gesperrt.
  • Sachschaden rund 150.000 Euro – Schienenersatzverkehr richtete Verbindung vorübergehend ein.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wie die Polizeiinspektion Rothenburg jetzt mitteilt, ist am Montagmorgen (11. August) gegen 8 Uhr ein Sattelzug mit einem Zug zusammengestoßen.  Der Unfall ereignete sich an einem unbeschrankten Bahnübergang nördlich der Haltestelle von Hartershofen. Eine Gefahrenbremsung konnte den Unfall nicht mehr verhindern. Die 48 Fahrgäste hatten großes Glück.

Fahrer reagiert zu spät

Der Sattelzug befuhr die Straße von Nordenberg Richtung Hartershofen, während der Zug von links kommend in Richtung Steinach unterwegs war. Nach derzeitigem Ermittlungsstand beschleunigte der Lkw-Fahrer zwar auf den Bahngleisen noch, da er den Zug aber erst spät bemerkt hatte, konnte er sein Gespann nicht mehr rechtzeitig von den Gleisen lenken. Dadurch kam es trotz einer Gefahrenbremsung des Zugführers zur Kollision beider Fahrzeuge kam.

48 Fahrgäste an Bord – keine Verletzten

Wie die Polizei weiter mitteilt, wurde glücklicherweise niemand verletzt. Im Einsatz war ein großes Aufgebot an Feuerwehren und Rettungsdienst. Die 48 Passagiere der Regionalbahn konnten mit dem Schienenersatzverkehr weiter transportiert werden. Ab etwa 9.40 Uhr fuhren Busse zwischen Steinach und Rothenburg ob der Tauber, um die Verbindung vorübergehend aufrechtzuerhalten.

Die Kreisstraße war etwa sechs Stunden gesperrt; die Bahnstrecke konnte nach circa drei Stunden wieder freigegeben werden. Das Schaden dürfte nach ersten Schätzungen bei insgesamt rund 150.000 Euro liegen.