Ministerpräsident bei Maischberger
: Kretschmann heizt zu Hause nur das Wohnzimmer

In der ARD-Sendung „Maischberger“ spricht der baden-württembergische Ministerpräsident über seine Heizgewohnheiten daheim in Sigmaringen-Laiz. Und votiert für ein striktes Tempolimit.
Von
dpa
Stuttgart
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Spart daheim Energie: Winfried Kretschmann (Archivbild).

dpa/Bernd Weißbrod

In der Energiekrise spart Winfried Kretschmann nach eigenen Angaben auch zu Hause eisern. Auf die Frage, wie kalt es bei ihm daheim sei, sagte Baden-Württembergs Ministerpräsident am Dienstagabend in der ARD-Sendung „Maischberger“: „Wir heizen zu Hause sowieso nur ein Zimmer.“ Es sei das Wohnzimmer in seinem Haus in Sigmaringen-Laiz nördlich des Bodensees.

Er selbst kenne sich als Flüchtlingskind mit Verzicht aus, sagte der 74-Jährige. „Das Leben in meiner Kindheit war höchst bescheiden.“

Er habe noch auf Strohsäcken geschlafen. Eisblumen am Fenster im Schlafzimmer und ein klammes Bett seien normal gewesen. Heute gehe es den Menschen deutlich besser: „Sicher ist es schöner, wenn man in ein Bett gehen kann, wo man nicht schon friert, wenn man dran denkt.“ Energiesparen sei trotz der derzeit hohen Gasspeicher-Füllstände weiter unbedingt nötig.

Votum für Tempolimit

In der Sendung sprach sich der Grünen-Politiker auch für ein Tempolimit von 100 km/h auf Autobahnen aus: „Da rennen Sie bei mir offene Türen ein“. Entscheiden könne er das als baden-württembergischer Ministerpräsident aber natürlich nicht.

Ein ausführliches Gespräch mit Winfried Kretschmann zur Energiekrise, dem Krieg in der Ukraine, den Klima-Protesten und den Herausforderungen seiner dritten Amtszeit lesen Sie hier.