Wilhelma in Stuttgart: Zuckersüßer Nachwuchs bei den Bongo-Antilopen

Das Bongo-Jungtier erblickte bereits Ende Mai in der Wilhelma das Licht der Welt.
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann- Ein Bongo-Kalb wurde am 26. Mai im Stuttgarter Zoo geboren.
- Eltern sind die vierjährige Sabah und der neunjährige Max.
- Das Kalb ist auf der Außenanlage des Geheges zu sehen.
- Das Geschlecht des Kalbs ist noch unbekannt.
- In freier Wildbahn gibt es weniger als 100 östliche Bongos.
- Seit den 1980er Jahren sind in der Wilhelma über 50 Bongo-Jungtiere geboren worden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Große Ohren, kastanienbraunes Fell mit dünnen, weißen Streifen und Kulleraugen – die Wilhelma in Stuttgart freut sich über neuen, zuckersüßen Nachwuchs: Schon am 26. Mai hat eine afrikanische Waldantilope das Licht der Welt erblickt. Mama und Papa des Jungtiers sind die Vierjährige Sabah und der Neunjährige Max.
Ab sofort ist das Kalb auf der Außenanlage des Geheges zu sehen. Einen Namen hat es noch nicht, weil das Geschlecht noch unbekannt ist. Es wird, wenn es einmal ausgewachsen ist, etwa 1,25 Meter groß sein und beeindruckende Hörner haben – bei Bullen können sie über einen Meter lang werden.

Bis zu einem Meter lang können die Hörner bei Bongo-Bullen werden.
© Wilhelma Stuttgart/Birger MeierjohannIn freier Wildbahn weniger als 100 Tiere
Die Geburt des Bongo ist ein großer Erfolg für den Zoologisch-Botanischen Garten, weil die Bestände der östlichen Bongo-Antilopen in Afrika stark zurückgehen. Ihr Verbreitungsgebiet in Ostafrika ist von Natur aus sehr klein, sie gelten aufgrund landwirtschaftlicher Inanspruchnahme der Lebensräume und illegaler Bejagung als vom Aussterben bedroht, teilt die Wilhelma mit. „Es ist davon auszugehen, dass dort heute nicht einmal 100 Tiere leben“, sagt Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin.
Bereits im vergangenen Jahr gab es zweifachen Nachwuchs bei den Östlichen Bongos in Stuttgart. „Dass wir in Zoos mittlerweile über eine deutlich höhere Reservepopulation verfügen, gibt aber Hoffnung. Alleine in der Wilhelma sind seit den 1980er Jahren über 50 Jungtiere zur Welt gekommen“, freut sich Kölpin.

