Koala-Babys in Wilhelma
: Ui, sind die niedlich!

Was zappelt denn da im Koala-Beutel? Im Stuttgarter Zoo gibt es eine entzückende Premiere.
Von
Isabelle Jahn,
dpa
Stuttgart
Jetzt in der App anhören
Koalababys Wilhelma Stuttgart Collage 2

Mit ein bisschen Glück können Wilhelmabesuchende die Koalababys im Beutel der Mütter entdecken.

Wilhelma Stuttgart/Terra Australis
  • Zwei Koala-Babys wurden im Stuttgarter Zoo Wilhelma geboren.
  • Die Jungtiere sind die ersten Koalas, die dort geboren wurden.
  • Vier Koalas leben seit Juli 2023 in der Wilhelma.
  • Koalas haben anspruchsvolle Ernährung: nur bestimmte Eukalyptussorten.
  • Die Babys werden bald Eukalyptus essen können.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wenn sie ihre winzigen Beinchen und Köpfchen aus den Beuteln strecken, wird so mancher Gast im Zoo dahinschmelzen: In der Wilhelma in Stuttgart sind erstmals zwei Baby-Koalas auf die Welt gekommen. Die beiden, die bei ihrer Geburt im Juni laut einer Mitteilung des Zoos nur so groß wie ein Gummibärchen waren, machen es sich schon seit Monaten in den Beuteln ihrer Mütter Scar und Auburn gemütlich. Mittlerweile sei der Nachwuchs ein gutes Stück gewachsen und zeige sich inzwischen den Besuchenden. Um den Tieren Ruhe zum Aufwachsen und Entwickeln zu geben, teilte die Wilhelma einem Sprecher zufolge erst jetzt die Geburt mit.

Der Hahn im Korb ist nach Beobachtungen der Tierfpfleger und Tierpflegerinnen das sechsjährige Koala-Männchen Aero, das sich nach anfänglichem Flirt mit den Weibchen paarte. Das dreijährige Männchen Navy dagegen konnte die beiden Weibchen laut Wilhelma noch nicht von sich überzeugen.

Vier Koalas leben seit Juli 2023 in der Stuttgarter Wilhelma

Seit Juli 2023 leben vier Koalas in der „Terra Australis“ der Wilhelma. In Deutschland gebe es aktuell nur vier Zoos, die Koalas halten, hieß es weiter. Das liege an der anspruchsvollen Haltung der Tiere: Sie fressen nämlich nur die Rinde und die Blätter von ausgewählten Eukalyptussorten, die die Zoos oft extra anliefern lassen müssten.

Der Wilhelma-Nachwuchs ist bald alt genug, um auch Eukalyptus zu futtern. Vorher haben sich die beiden Baby-Koalas zuerst nur von Muttermilch und dann von „Pap“, einer Art Kot aus dem Blinddarm der Muttertiere, ernährt, wie es vom Tiergarten hieß.