Wettersturz in BW
: Maximal 15 Grad und viel Regen! Der Herbst beginnt kalt und nass

Tschüss Sommer! Nach dem sommerlichen Wochenende zeigt sich der kalendarische Herbstanfang mit einem wahren Temperatursturz.
Von
Amelie Schröer
Ulm
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Regen in NRW: ARCHIV - 29.07.2025, Nordrhein-Westfalen, Duisburg: Eine Frau im gelben Regenmantel fährt mit ihrem Fahrrad durch den Regen. (zu dpa: «Der Herbst ist da») Foto: Christoph Reichwein/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Der Herbst ist da. Und wie! Mit viel Regen und sinkenden Temperaturen verabschiedet sich der Sommer.

Christoph Reichwein/dpa
  • Temperatursturz in Baden-Württemberg: Von 25 Grad auf 15 Grad in wenigen Stunden.
  • Seit Sonntagabend (21.9.) Dauerregen: Bis zu 50 Liter Regen pro Quadratmeter erwartet.
  • Stürmische Böen bis 70 km/h vor allem im Schwarzwald und am Bodensee möglich.
  • Wetter bleibt regnerisch und kalt: Tiefstwert in Ulm am Mittwoch (23.9.) bei 11 Grad.
  • Spätsommer vorbei – herbstliches Wetter mit Regen und Gewittern dominiert.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

25 Grad, strahlend blauer Himmel, T-Shirt und kurze Hose – das vergangene Wochenende hat nochmal alles aus den Spätsommertagen im Südwesten herausgeholt. Und egal ob Spaziergang, Fahrradtour, Ausflug ins Freibad oder einfach ein Kaltgetränk an der Donau, die Menschen in Baden-Württemberg genossen noch einmal das schöne Wetter an der frischen Luft. Gut so, denn damit ist es nun erst einmal vorbei. Mit dem Wochenwechsel und dem Beginn des astronomischen Herbstanfangs wird auch das Wetter im Land richtig herbstlich. Innerhalb weniger Stunden sanken die Temperaturen in Ulm und Umgebung, begleitet von Regen und Gewitter, auf 15 Grad – ein wahrer Wettersturz.

„Wenn man aufwacht, fühlt man sich, als wäre man in einem komplett anderen Land, zu einer komplett anderen Jahreszeit“, sagt ein Experte des Deutschen Wetterdienstes (DWD) angesichts eines Temperatursturzes von 20 Grad. Bereits Sonntagabend (21.9.) setzte Dauerregen ein, der auch am Montag (22.9.) anhalten soll. Bis zum Nachmittag erwartet der DWD flächendeckend 30 bis 50 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb von 24 Stunden. Bei schauerartigen Verstärkungen könnten es zwischen Hochrhein, Schwarzwald und westlichem Bodensee sogar bis zu 60 Liter sein, so der DWD.

Tiefstwert von 11 Grad zur Wochenmitte

In manchen Regionen, zum Beispiel im Schwarzwald, werden starke bis stürmische Böen von bis zu 70 Kilometern pro Stunde aus Nordost erwartet. In Oberschwaben und am Bodensee seien nachmittags auch in tieferen Lagen einzelne Böen bis 60 Kilometer pro Stunde möglich.

Wer hofft, dass der Spätsommer nur eine kleine Pause macht, der muss nun stark sein, denn das Wetter bleibt trüb, nass und kalt. Abgesehen von einer kurzen Trockenpause am Vormittag, bleibt es auch am Dienstag (23.9.) regnerisch. Auch am Mittwoch und Donnerstag ist mit Regen zu rechnen, in Ulm erreichen die Temperaturen zur Wochenmitte mit 11 Grad den Tiefstwert, ansonsten klettert das Thermometer nicht über 15 Grad.