Wetter in Ulm
: Vorsicht auf den Straßen: Das Wochenende wird verregnet und kalt

Der Herbst zeigt sich am Wochenende von seiner unbeliebten Seite: Mit viel Regen und teils frostigen Temperaturen – so die Wettervorhersage.
Von
Isabelle Jahn
Ulm
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Achtung vor nassen Straßen am Wochenende. Regen und niedrige Temperaturen werden erwartet, auch in Ulm. Symbolbild.

Christoph Reichwein/dpa

Regenjacke, Mütze und Handschuhe: Bei den nassen und kalten Wetterverhältnissen, auf die sich die Region zum Wochenende einstellen muss, ist das wohl die beste Kleiderwahl für draußen. Das Wetter wird in ganz Baden-Württemberg wieder ungemütlich, wie die Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zeigen.

Bereits am Donnerstag regnete es im Schwarzwald und an der Schwäbischen Alb heftig, auch der Freitag startete stark bedeckt und vielerorts verregnet. Für Ulm hatte der DWD eine amtliche Warnung ausgesprochen: „Es tritt Dauerregen auf. Dabei werden Niederschlagsmengen zwischen 30 und 40 Liter pro Quadratmeter erwartet.“

DWD warnt vor überfrierender Nässe

Dazu hat es am Freitag deutlich abgekühlt – zum Wochenendstart schaffen es die Thermometer der Vorhersage zufolge nur noch auf 3 bis 9 Grad. Besondere Vorsicht gilt für Autofahrer: Nachts besteht die Gefahr von glatten Straßen. Der DWD warnt aufgrund des Regens und Temperaturen um den Gefrierpunkt vor überfrierender Nässe. Mit Schnee ist jedoch erst in den Hochlagen ab etwa 700 Metern zu rechnen.

Auch am Samstag viel Regen

Der Samstag startet der Prognose zufolge gering bewölkt, im Tagesverlauf verdichten sich jedoch die Wolken wieder und Regen setzt erneut ein. Die Temperaturen tagsüber reichen von 4 bis 10 Grad.

Am Sonntag Gewitter möglich

Der Sonntag geht voraussichtlich zunächst stark bewölkt und mit Regen weiter, auch Gewitter sind möglich. Dabei wird es wieder etwas wärmer: Die Höchsttemperaturen reichen von 9 bis 15 Grad. Im freien Bergland ist mit Sturmböen zu rechnen.

Hochwassergefahr: Donaupegel steigt wieder

Die Hochwasserlage hatte sich nach den Niederschlägen der vergangenen Tage landesweit wieder entspannt, doch am Freitag stiegen die Flusspegel im Südwesten wieder an. Auch der Pegel der Donau, an der wegen des über die Ufer tretenden Wassers die Radwege gesperrt wurden, sank nach einem Wochenhöchstwert am Mittwoch stetig. Seit Freitag steigt der Wasserstand jedoch wieder an: Wie Messwerte aus Neu-Ulm zeigen, wurde am Vormittag mit einem Wasserstand über 3,30 Meter die Meldestufe 1 von 3 erreicht.

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