Wechsel an BND-Spitze: Medien: Martin Jäger aus Blaustein soll Geheimdienst-Chef werden

Verlässt nach eineinhalb Jahren Kiew und geht recht plötzlich nach Berlin: Staatssekretär Martin Jäger (CDU).
Foto: Bernd Weissbrod/dpa- Martin Jäger soll neuer Präsident des BND werden.
- Jäger ist derzeit deutscher Botschafter in Kiew.
- Jäger war zuvor Botschafter in Bagdad und Kabul.
- Friedrich Merz entschied sich für die Personalie.
- Bruno Kahl wird Botschafter im Vatikan.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der deutsche Botschafter in Kiew, Martin Jäger, soll einem Medienbericht zufolge neuer Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND) werden. Laut „Spiegel“-Bericht vom Mittwoch soll sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) für die Personalie entschieden haben – der Auslandsgeheimdienst ist dem Kanzleramt direkt unterstellt. Wie der „Spiegel“ weiter berichtet, soll der BND mit Jäger an der Spitze in den kommenden Jahren neu ausgerichtet und mit deutlich mehr Geld ausgestattet werden. Der bisherige BND-Präsident Bruno Kahl soll deutscher Botschafter im Vatikan werden; das hatte die Katholische Nachrichtenagentur KNA bereits am Dienstag berichtet.
Erfahrener Diplomat mit vielen Kontakten
Der 60-jährige Jäger, der aus Blaustein-Dietingen bei Ulm stammt, ist seit vielen Jahren Diplomat im Auswärtigen Amt und leitet seit 2023 die Botschaft in der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Zuvor war er bereits als Botschafter in Bagdad und Kabul tätig gewesen, arbeitete aber auch in verschiedenen Ministerien, etwa als Pressesprecher für Frank-Walter Steinmeier (SPD) während dessen Zeit als Außenminister (2005 bis 2008).
Danach wechselte Jäger in die Wirtschaft und wurde Cheflobbyist bei Mercedes-Benz (bis 2013). Im Oktober 2016 holte der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) Jäger als Staatssekretär in sein Ministerium, dort war er für Innere Sicherheit zuständig. Die Zusammenarbeit mit Strobl endete allerdings abrupt bereits im März 2018; Jäger wurde Staatssekretär im Entwicklungsministerium unter Bundesminister Gerd Müller.
Offiziell bestätigt ist die Personalie bisher nicht.


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