Warnstreiks im ÖPNV: Wo Fahrgäste heute mehr Zeit einplanen müssen

Verdi ruft Busfahrer in weiten Teilen Baden-Württembergs für Donnerstag (09.01.2025) zum Warnstreik auf.
Maik Wilke- Verdi ruft Busfahrer in Baden-Württemberg am 09.01.2025 zum Warnstreik auf.
- Am Donnerstag sind Tübingen, Reutlingen, Schwäbisch Hall, Heilbronn, Ludwigsburg und Stuttgart betroffen.
- Am Freitag folgen Göppingen, Geislingen, Heilbronn, Karlsruhe, Pforzheim und Stuttgart.
- Verdi fordert 9% mehr Lohn und 100 Euro monatlich mehr für Azubis.
- Rund 30 Unternehmen sind betroffen, viele Buslinien fallen aus.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Warnstreiks im privaten Omnibusgewerbe haben nach Angaben eines Sprechers der Gewerkschaft Verdi begonnen. Wo gestreikt wird, fallen voraussichtlich viele Buslinien oder sogar alle aus, wie der Sprecher am Donnerstagmorgen sagte. Beteiligt waren demnach mehr als erwartet, konkreter konnte er es jedoch bisher nicht sagen.
Die Pressestelle der Stuttgarter Straßenbahnen rechnete mit Ausfällen auf mehreren Buslinien. Betroffen seien die Linien 53, 54, 58, 73, 90, 91 und 99.
Verdi hatte für Donnerstag und Freitag zu Warnstreiks aufgerufen. Von dem Aufruf betroffen seien rund 30 Betriebe, deren Beschäftigte teils am Donnerstag und teils am Freitag für einen Tag ihre Arbeit niederlegen sollen, hieß es laut Mitteilung.
Wo es Warnstreiks geben soll
Am Donnerstag betroffen seien Tübingen, Reutlingen, Schwäbisch Hall, der Raum Heilbronn, Ludwigsburg, Bietigheim, der Raum Stuttgart, Böblingen, Hemmingen, Waiblingen und Backnang, hatte Verdi-Verhandlungsführer Jan Bleckert im Vorfeld mitgeteilt. Am Freitag seien Göppingen, Geislingen, das Umland von Heilbronn, Karlsruhe und Pforzheim sowie der Raum Stuttgart betroffen.
Hintergrund der Warnstreiks sind Tarifverhandlungen. Die Gewerkschaft fordert unter anderem beim Entgelt ein Plus von neun Prozent und für Azubis 100 Euro mehr im Monat, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.
