Verkehr in Baden-Württemberg: ADAC warnt vor vollen Straßen wegen Bahnstreik und Wintersport

Auch auf der A8 wird am Wochenende Stau erwartet. (Symbolbild)
Joachim StriebelWinterurlauber zieht es in die Berge, Bahnfahrer steigen wegen des Streiks der Lokführergewerkschaft GDL ins Auto – und auf den Straßen staut es sich. Damit rechnet der ADAC. Vor allem in Süddeutschland dürften sich am Wochenende (26. bis 28. Januar) die Autobahnen füllen.
Der Allgemeine Deutsche Automobil Club erwartet „regen Verkehr“ und legt den Autofahrern am Wochenende nahe, Geduld mitzubringen. Gerade die Wintersportrouten in Richtung der Alpen und die Strecken in die Mittelgebirge werden wohl stark befahren. Dazu gehören die Autobahnen A7, A8, A93, A95 und A99. Am Sonntag sei mit stärkerem Verkehr auf den Rückreisewegen zu rechnen.
Wie sich der Streik der GDL auf die Straßen auswirken wird, könne der ADAC schwer abschätzen. „Bei eintägigen Streiks haben wir bisher nur wenig Auswirkungen beobachtet“, sagt Sprecherin Katharina Lucà der Deutschen Presseagentur (dpa). Der aktuelle Streik soll allerdings sechs Tage lang dauern, vom 24. bis 29. Januar. Da hätten sich Autofahrer auf mehr Verkehr auf den Straßen einzustellen, sowohl am Freitag als auch im Verlauf des Wochenendes.
Stoßzeiten sollten gemieden werden
Für Bayern weist der ADAC explizit auf volle Straßen während des Bahnstreiks hin. Alexander Kreipl, ADAC-Verkehrsexperte für Südbayern, sagt der dpa: „Um dem Verkehrschaos zu entgehen, empfiehlt es sich, die üblichen Stoßzeiten zu meiden und wahlweise früher oder später zu fahren.“ Gerade auf den Zubringerautobahnen und Einfallstraßen zu Ballungsräumen wie München oder Augsburg stellt er sich auf Probleme ein.
Unter den genannten Umständen von Wintersport und GDL-Streik rechnen der Auto Club Europa (ACE) und der ADAC mit dichtem Verkehr in den Großräumen München, Stuttgart und Rhein-Main sowie auf den genannten Autobahnen.
Mit Material der dpa.


