Stau in BW: ADAC warnt vor viel Verkehr durch Reiserückkehrer

Am ersten Wochenende des Jahres werden die Straßen in Deutschland voll. Vor allem im Süden werden Staus erwartet.
Stefan Puchner/dpaDie Weihnachtsfeiertage sind vorbei und auch die Ferien neigen sich langsam dem Ende entgegen. Am kommenden Wochenende steht für die Urlauber aus elf Bundesländern die Rückreise an, denn ab Montag (08.01.) beginnt dort wieder die Schule. Das bedeutet aber auch: Die Straßen werden wieder voll. Wann und wo mit besonders viel Verkehr zu rechnen ist.
Viel Verkehr ab der Wochenmitte, Höhepunkt am Wochenende
Nach Informationen des ADAC müssen Autofahrer ab der Wochenmitte mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen rechnen. Der Höhepunkt wird dann am Wochenende erwartet. In Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Thüringen sowie in den Niederlanden und in Österreich enden die Ferien. Nur Hessens Schulkinder freuen sich über eine weitere Ferienwoche.
Der ADAC erwartet deshalb vor allem am Samstag und Sonntag ganztags mit vielen Staus. Zwar ist auch der Freitag staureich, der Berufsverkehr allerdings noch vergleichsweise gering. Dennoch ist in den Städten durch Einkaufsfahrten mit viel Verkehr zu rechnen, denn der Samstag ist ein Feiertag und die Geschäfte bleiben geschlossen. Auch der Feiertag (Heilige Drei Könige) in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt wird wenig Einfluss auf den Verkehr haben, denn ein LKW-Fahrverbot gibt es an diesem Tag nicht.
Stau und stockender Verkehr: Hier dauert’s besonders lang
Auf folgenden Autobahnen im Südwesten ist nach aktuellem Stand mit viel Verkehr und einem hohen Stau-Risiko zu rechnen:
- Im Großraum Stuttgart und München
- A7 Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
- A8 Karlsruhe – Stuttgart – Ulm – München
- B10 zwischen Ulm und Stuttgart
- A81 Stuttgart – Singen
Heimreisende müssen auch an den Grenzübergängen Walserberg (A8 Salzburg – München), Kiefersfelden (A93 Kufstein – Rosenheim) und Suben (A3 Linz – Passau) mit Wartezeiten rechnen.
Achtung auch vor Regen und Schnee auf den Straßen
Weiterer Einflussfaktor auf den Verkehr auf den Straßen ist das Wetter: Autofahrer müssen sich auf witterungsbedingte Behinderungen einstellen. Dazu gehört neben Regen und Schnee auch Blitzeis. Ohne Winterreifen sollte niemand unterwegs sein.
Volle Züge bei der DB, aber keine Streiks
Die Deutsche Bahn erwartet derweil zwar ein hohes Aufkommen in ihren Zügen, aber nicht mit neuen Beförderungsspitzen. „Generell ist die Auslastung an den Wochenenden, auch gerade zum Ferienende, höher“, sagte eine DB-Sprecherin. Sie empfiehlt deshalb, einen Sitzplatz zu reservieren und wenn möglich auf andere, weniger ausgelastete Verbindungen auszuweichen. Streiks hat die Lokführer-Gewerkschaft GDL für dieses Wochenende nicht angekündigt.


