Tübinger Stocherkahnrennen 2026: Noch keine Spur von den Stocherkahn-Saboteuren

Nach der Sabotage an zwei Stocherkähnen ermittelt die Polizei – auch wegen der vor dem Tübinger Stocherkahnrennen 2026 gesprühten Parole an der Anlegestelle Hölderlinturm.
Jonas Bleeser- Vor dem Tübinger Stocherkahnrennen 2026 wurden zwei Kähne sabotiert.
- Unbekannte bohrten Löcher in die Böden und lösten die Halteseile – beide Kähne sanken fast.
- Ein Frühpaddler verhinderte Schlimmeres, die Kähne wurden rechtzeitig repariert.
- An der Anlegestelle Hölderlinturm stand „burschis versenken“ und ein schwarzer Stern.
- Polizei ermittelt in beiden Fällen, doch konkrete Hinweise auf Täter fehlen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Beinahe wären sie abgesoffen: In den Boden zweier Stocherkähne bohrten Unbekannte vor dem diesjährigen Tübinger Stocherkahnrennen am 4. Juni Löcher und lösten die Halteseile. Nur einem frühmorgendlichen Paddler war es zu verdanken, dass die bereits vollgelaufenen Kähne nicht über das Neckarwehr stürzten und zerstört wurden. Betroffen waren die Kähne zweier Tübinger Studentenverbindungen. Kurz vor dem Rennen wurden außerdem die Parole „burschis versenken“ und ein schwarzer Stern an die Steinmauer an der Anlegestelle Hölderlinturm gesprüht. Ihr mutmaßliches Ziel, eine Teilnahme der betroffenen Teams zu verhindern, erreichten die Saboteure nicht: Beide Kähne wurden kurzfristig repariert.
Bislang keine konkreten Hinweise auf Täter
Gab es darüber hinaus weitere beschädigte Kähne? Der Tübinger Polizei zumindest ist davon nichts bekannt. Sie bestätigt auf Nachfrage der SÜDWEST PRESSE, dass es zwei Anzeigen betroffener Verbindungen gab. „Hinweise zu weiteren Manipulationen oder Sachbeschädigungen liegen uns derzeit nicht vor“, so die Pressestelle des Reutlinger Polizeipräsidiums. Auch ist unklar, ob es einen Zusammenhang zur Sprüherei gibt. In beiden Fällen werde derzeit weiter ermittelt. „Konkrete Hinweise auf eine mögliche Täterschaft“ gebe es ebenfalls keine.


