Fünf Tage nach einem tödlichen Unfall auf der L300 zwischen Haisterkirch und Bad Waldsee hat die Polizei den mutmaßlichen Unfallverursacher ermittelt. Bei dem Unfall war am vergangenen Sonntag, dem 31.07.22, eine 18-jährige Autofahrerin ums Leben gekommen. Sechs Menschen waren teils schwer verletzt worden, darunter zwei Kinder.

Polizei: 34-Jähriger im Visier der Fahnder

Nach Angaben der Polizei vom Freitag handelt es sich um einen 34 Jahre alten Mann, der bereits unmittelbar nach dem Verkehrsunfall ins Visier der Fahnder geriet. Zeugenaussagen und Spurenauswertungen hätten nun den ersten Verdacht bestätigt, da sein Auto, ein SUV der Marke Audi, von Polizeibeamten im näheren Umkreis festgestellt werden konnte. Der Führerschein des Mannes sei sichergestellt worden. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung und fahrlässigen Körperverletzung sowie wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung ermittelt.

Riskantes Überholmanöver: Auto überschlägt sich

Der Mann soll bei einem Überholmanöver an mehreren Autos vorbeigefahren und später an der Spitze der Kolonne wieder ein geschert sein. Wegen des riskanten Überholmanövers musste ein entgegenkommendes Auto eine Vollbremsung einlegen; dieses geriet ins Schleudern prallte mit den überholten Wagen zusammen. Der Wagen der 18-Jährigen überschlug sich bei dem Zusammenstoß.

18-jährige Frau stirbt an Unfallstelle

Die junge Frau starb noch an der Unfallstelle. Ihr 19 Jahre alter Beifahrer erlitt schwerste Verletzungen. Lebensgefahr besteht laut Staatsanwaltschaft inzwischen bei keinem der Verletzten mehr.

Weitere tödliche Unfälle im Südwesten

● Ein 35 Jahre alter Fußgänger ist am 2.08.22, bei einem Verkehrsunfall auf der B10 bei Esslingen tödlich verletzt worden.
● Schwerer Verkehrsunfall bei Wittislingen im Landkreis Dillingen: Ein junger Autofahrer war, am 27. Juli 2022, in den Gegenverkehr geraten und nach einem Zusammenstoß gestorben.