Tod von Rouven Laur: Prozess um Messerattacke in Mannheim – Angeklagter will sich am 25. März äußern

Nach der Messerattacke in Mannheim gedenken Kolleginnen und Kollegen dem getöteten Polizisten.
Bernd Weißbrod/dpa/Archiv- Prozess am Oberlandesgericht Stuttgart: Angeklagter äußert sich am 25. März.
- Sulaiman A. verletzte im Mai 2024 in Mannheim sechs Personen, ein Polizist starb.
- Anklage wegen Mordes und versuchten Mordes, Sympathien für IS vermutet.
- Vernehmung zu Tathintergründen und Religiosität geplant.
- Angeklagter lebte zuletzt in Heppenheim.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Angeklagte im Prozess um die tödliche Messerattacke auf dem Mannheimer Marktplatz will sich am 25. März vor dem Oberlandesgericht Stuttgart zur Sache äußern. Er werde unter anderem zu seiner Religiosität aussagen, bestätigte sein Anwalt Axel Küster auf Nachfrage. Weitere Details gab es zunächst nicht. Eine Gerichtssprecherin bestätigte, die Vernehmung des Angeklagten zu den Vorwürfen sei für den 25. März geplant. Der Afghane ist unter anderem wegen Mordes und versuchten Mordes angeklagt.
Nach Überzeugung der Bundesanwaltschaft hat der mittlerweile 26-Jährige am 31. Mai 2024 bei dem Angriff in Mannheim sechs Menschen mit einem Messer verletzt: fünf Teilnehmer einer Kundgebung der islamkritischen Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) sowie den 29-jährigen Polizist Rouven Laur. Laur starb zwei Tage später an seinen schweren Verletzungen.
Der Bundesanwalt geht davon aus, dass der Angeklagte Sympathien für die Terrormiliz Islamischer Staat hegt. Schließlich sei er zur Überzeugung gelangt, dass es nicht nur legitim sei, sondern seine religiöse Pflicht sei, vermeintlich Ungläubige zu töten, hieß es. Der Angeklagte hatte zuletzt mit Frau und Kindern im hessischen Heppenheim gelebt - rund 35 Kilometer nordöstlich von Mannheim.

