SWP+SWP+Nach Regen und Hochwasser
: Massen an Stechmücken sind in der Region unterwegs

Die Blutsauger freuen sich über stehende Gewässer, die es gerade überall gibt. Was man tun kann, um sich zu schützen und warum die große Menge an Mücken auch ein Segen ist.
Von
Julia Horn
Region
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Mehrere Mücken sind auf dem Arm der Biologin Doreen Werner vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF). Das Bild stammt aus dem vergangenen Jahr, aber die Mücken fliegen auch 2021 wieder extrem.

20.07.2020, Brandenburg, Frankfurt (Oder): Mehrere Mücken der Art Aedes vexans sind auf dem Arm der Biologin Doreen Werner, die im Auwald der Stadt steht, zu sehen.  Doreen Werner vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) am Institut für Landnutzungssysteme AG Medizinische Entomologie forscht derzeit in den Überschwemmungsgebieten des Auwaldes nach Mücken. Durch das leichte Hochwasser des deutsch-polnischen Grenzflusses Oder wurden in den vergangenen Wochen weite Teile des Auwaldes und der angrenzenden Wiesen überflutet. Die Folge ist ein hoher Anstieg der Stechmücken-Population in diesen Gebieten. Bei einem Test der Forscherin wurden rund 60 Mücken nach einer Minute auf nur einem Arm gezählt. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB - Honorarfrei nur für Bezieher des Dienstes ZB-Funkregio Ost +++ ZB-FUNKREGIO OST +++

Kaum steht man im Garten, fallen die Mücken über einen her. Das beobachten gerade viele Menschen im Alb-Donau-Kreis und im Kreis Neu-Ulm.

Patrick Pleul/dpa