Nach illegalem Autorennen: Zweiter Verdächtiger noch frei

Die Ermittler gehen nach bisherigem Stand davon aus, dass sich eines der Fahrzeuge mit hoher Geschwindigkeit in den Wagen einer 23-Jährigen gefahren ist, die gerade von einer Tankstelle auf die Straße fuhr. Ihr Auto wurde gegen Bäume geschleudert.
Andreas Rometsch/KS-Images.de/dpa- Zwei junge Frauen starben bei einem mutmaßlich illegalen Autorennen in Ludwigsburg.
- Die Polizei hat einen zweiten verdächtigen Fahrer identifiziert.
- Die Ermittlungsgruppe "Urban" arbeitet an der Verifizierung des Tatverdachts.
- Polizei warnt vor Falschinformationen und verweist auf offizielle Quellen.
- Weitere Informationen folgen über das Presseportal der Polizei.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Vergangenen Donnerstag (20.03.25) wurden zwei junge Frauen in Ludwigsburg bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt. Grund des Unfalls war ein mutmaßlich illegales Autorennen anderer Autofahrer. Der mutmaßliche Unfallverursacher, der mit seinem Mercedes mit dem Auto der zwei jungen Frauen zusammengeprallt war, kam direkt in Untersuchungshaft. Nach einem zweiten Beteiligten an dem Autorennen hatte die Polizei noch gesucht. Am Sonntag (23.03.) berichtet die Ludwigsburger Polizei dann aber von einem Ermittlungserfolg. Demnach führten die Ermittlungen zwischenzeitlich dazu, eine weitere Person zu identifizieren, die im Verdacht steht, die zweite Mercedes S-Klasse gefahren zu haben, die an dem verbotenen Autorennen beteiligt gewesen war. Das berichtete die Polizei in einer Pressemitteilung.
Am Montag (24.03.) teilte die Polizei nun mit, dass der zweite Verdächtige zunächst auf freiem Fuß bleibe. „Der Mann ist identifiziert, er sitzt aber auch weiterhin nicht in Untersuchungshaft“, sagte ein Polizeisprecher am Morgen. Warum der zweite Verdächtige nicht in Untersuchungshaft ist – so wie der bereits festgenommene erste Verdächtige – ist bis dato offen.
Bei der Polizei arbeite die Ermittlungsgruppe "Urban" an dem Fall. Sie soll am Montag (24.03.) aufgestockt werden, heißt es in der Pressemitteilung. Die Ermittlungsgruppe versuche nun, den Tatverdacht zu verifizieren. Die Person befindet sich aktuell nicht in Untersuchungshaft.
Polizei warnt vor Verbreitung von Falschinformationen
Die Polizei weist zudem darauf hin, dass sowohl in den Sozialen Medien, als auch vereinzelt in Medienberichten, Spekulationen zur Identität des zweiten Fahrers angestellt werden. „Wir bitten in diesem Zusammenhang, sich an offiziell bestätigte Informationen zu halten und Gerüchten nicht weiter Vorschub zu leisten“, schreibt die Polizei. Die Verbreitung von falschen Informationen helfe niemandem, so heißt es, und erschwere zudem die Arbeit von Polizei und Staatsanwaltschaft. Verlässliche Informationen zu dem Fall werden auch künftig über das Presseportal der Polizei veröffentlicht, sobald es der Stand der Ermittlungen zulässt.

