Illegale Aktion: 18-Jähriger surft auf S-Bahn und bringt sich in Lebensgefahr

Illegales „Surfen“ auf Zügen kann lebensgefährlich sein – vor allem durch hohe Geschwindigkeit und hohe Spannung auf der Oberleitung.
Felix Kästle/dpa- In der Nacht zum Samstag „surfte“ ein 18-Jähriger zweimal auf S-Bahnen in Stuttgart.
- Ein Zivilbeamter beobachtete ihn, Kontrolle mit weiteren Kräften in Bad Cannstatt.
- Er hing an einer Metallstange der S3 Richtung Backnang, fuhr auf dem Trittbrett mit.
- Nach Mitfahrt bis Canstatter Bahnhof wiederholte er die Aktion, dann Kontrolle.
- Polizei warnt: hohe Geschwindigkeit, Hindernisse, 15.000 Volt Oberleitung lebensgefährlich.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Gleich zweimal „surfte“ ein 18-Jähriger in der Nacht von Freitag auf Samstag auf S-Bahnen in Stuttgart. Ein Zivilbeamter der Bundespolizei beobachtete ihn dabei und kontrollierte ihn und seinen 17-jährigen Begleiter mit weiteren Einsatzkräften in der Nähe des Bahnhofs in Bad Canstatt.
Der 18-Jährige hielt sich gegen 1:15 Uhr an der S-Bahnhaltestelle Stuttgart-Stadtmitte auf. Als die Linie S3 Richtung Backnang einfuhr, ergriff der junge Mann eine Metallstange am letzten Wagen. Er fuhr auf dem Trittbrett der Bahn mit, bis diese anhielt. Daraufhin stiegen er und sein Weggefährte in die S3 und fuhren bis zum Canstatter Bahnhof mit. Dort wiederholte er die halsbrecherische Aktion. Diese endete mit der Kontrolle durch Einsatzkräfte der Bundespolizei.
Geschwindigkeit und Oberleitung sind lebensgefährlich
Die Polizei weist darauf hin, dass das S-Bahn-Surfen lebensgefährlich ist. Durch die hohe Geschwindigkeit der Züge können die illegalen Mitfahrerinnen und Mitfahrer abrutschen, gegen Oberleitungsmasten, Schilder oder Bäume prallen. Hinzu kommt, dass die Oberleitung eine Spannung von 15.000 Volt hat – das sei das 65-fache einer Steckdose. Ein Stromschlag kann lebensgefährlich sein. Dazu muss die Oberleitung nicht zwingend berührt werden, eine Annäherung reicht schon aus.

