Highlights zu Weihnachten: 10 zauberhafte Weihnachtsmärkte in Bayern

Ein Weihnachtsmarkt am See, im Hintergrund das Bergpanorama: Die Lindauer Hafenweihnacht lässt weihnachtliche Herzen höher schlagen.
Wolfgang Schneider- 10 zauberhafte Weihnachtsmärkte in Bayern, viele nur eine kurze Fahrt entfernt.
- Highlights: Lindauer Hafenweihnacht, Bamberger Weihnachtsmarkt, Bad Hindelang.
- Besondere Märkte: Treuchtlinger Schlossweihnacht, Schloss Guteneck, Waldwipfelweg.
- Öffnungszeiten und Tipps: Vorab Tickets kaufen, spezielle Events und kulinarische Highlights.
- Magische Kulissen, regionale Produkte und festliche Atmosphäre.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die ersten weißen Flocken suchen ihren Weg auf die kalte Erde: entschleunigte Welt, heiße Getränke, rote Backen. Die vorweihnachtliche Zeit hat ihre magische Seite, doch so richtig zu spüren ist diese meist erst auf den urigen Weihnachtsmärkten. Dort, wo in Kälte und Schneemassen die kleinen Holzhütten eng zusammendrängen, wo der Käse heiß und flüssig und die Finger kalt und steif sind. Bayern ist besonders stolz auf seine Tradition – und dazu gehören Bärbele, Klausen, Nikolaus und Engel, ebenso wie die einzigartigen Weihnachtsmärkte. Es finden sich traumhafte Kulissen, leuchtende Türme auf Baumwipfelhöhe, begehbare Schneekugeln, mittelalterliche Handwerkskunst und vieles mehr. Neben den schönsten Weihnachtsmärkten in Baden-Württemberg ist auch mal ein Ausflug auf die Märkte in Bayern empfehlenswert. Im folgenden Text stellen wir zehn außergewöhnliche Weihnachtsmärkte vor. Weitere Märkte finden Sie in einer Karte am Ende des Artikels.
1. Treuchtlinger Schlossweihnacht
Alle Jahre wieder schmiegen sich in Treuchtlingen entlang der historischen Stadtschlossmauern gemütliche Holzhütten voll regionaler Köstlichkeiten und Kunsthandwerk. Sobald die winterliche Dunkelheit sich in den Gassen niederlässt, strahlt das Stadtschloss im Lichterglanz. Im Hof des Schlosses findet der Mittelaltermarkt statt. Ein Glas warmer Met in den kalten Fingern, der Geschmack von Lebkuchen und Schokolade auf der Zunge, während die Flammen des Lagerfeuers die Augen in ihren Bann ziehen. Verzaubert von der Kulisse lässt es sich wunderbar zwischen den Kunsthandwerken aus Strickwaren, Keramik und Holz stöbern.

Umgeben von hohen Mauern, im Hof des Treuchtlinger Schlosses, findet alljährlich ein ganz besonderer Weihnachtsmarkt statt.
Dietmar DengerGeöffnet am zweiten und dritten Adventswochenende.
Öffnungszeiten: Freitag und Samstag: 15 bis 21 Uhr, Sonntag: 14 bis 20 Uhr.
2. Weihnachtsmarkt auf Schloss Guteneck
In malerischer Kulisse des Schlosses lädt ein Rundweg um die historischen Mauern, umgeben vom verwunschenen Märchenwald, zu einem Spaziergang ein. Im Streichelzoo stehen Alpakas, Schafe, Esel und Ponys. Auf letzteren kann samstags und sonntags sogar geritten werden. Gefiederte Falken, Specksteinschnitzer, Puppen-Theater, Besuche von Nikolaus, Schneekönigin, Eisfee und dem Gaukler Sepp: Es sind die liebevollen Details, die den Weihnachtsmarkt auf Schloss Guteneck so besonders machen, denn Handwerks- und Schmankerlstände kann jeder.

Der Panoramaweg führt an urigen Weihnachtshütten vorbei einmal um das Schloss herum.
Schloss GuteneckGeöffnet am 21. November bis 23. November und 1. bis 4. Adventswochenende.
Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag: 16 bis 20 Uhr, Samstag: 14 bis 20 Uhr, Sonntag: 11 bis 20 Uhr.
3. Weihnachtsmarkt Bad Hindelang
Inmitten von Bergen liegt Bad Hindelang. Schon längst ist es kein Geheimnis mehr, dass sich das Dorf jedes Jahr zur Weihnachtszeit in eine pure Märchenlandschaft verwandelt. Ob nun das gold-gelockte Christkind, die vielen kleinen durch die Gassen huschenden Engel oder Zylindermänner oder eins der anderen 160 zauberhaften Figuren aus der weihnachtlichen Märchen- und Sagenwelt längst verlorene Kindheitserinnerungen weckt oder Kinderaugen zum Strahlen bringt – es ist ein Erlebnis für Groß und Klein. Denn eine Ladung gebrannte Mandeln futtern und einen Esel zwischen den Ohren kraulen – das macht glücklich, egal wie alt.

Kleine Holzhütten, Lametta und Lichter, Glitzersterne, zauberhafte Figuren und flauschige Tiere: Auf dem Weihnachtsmarkt in Bad Hindelang kommen Groß und Klein gar nicht mehr aus dem Staunen heraus.
Fotohaus HeimhuberGeöffnet ab 28. November bis 1. Dezember, 5. Dezember bis 8. Dezember und 12. Dezember bis 15. Dezember.
Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag: 14 bis 21 Uhr, Samstag und Sonntag: 11 bis 21 Uhr.
Tipp: Tickets vorab kaufen und die Schlange umgehen.
4. Bamberger Weihnachtsmarkt
An der Mündung der Flüsse Regnitz und Main erstreckt sich über sieben Hügel hinweg das fränkische Rom, besser bekannt als Bamberg. Zahlreiche Brücken, verwunschene Gässchen, Fassadenmalereien und Bauten aus dem 11. bis 19. Jahrhundert. Dort, mitten in der Stadt, die zum Weltkulturerbe gehört, verwandelt sich der Maximiliansplatz zum Festplatz. Die Bamberger Altstadt erleuchtet, in den geschmückten Geschäften und Straßen mischen sich die vorweihnachtlichen Gerüche und lassen der Vorfreude freien Lauf.

Zur Weihnachtszeit verwandelt sich der Maximiliansplatz in der Bamberger Fußgängerzone zum vorweihnachtlichen Festplatz.
Sebastian MartinGeöffnet vom 26. November bis zum 23. Dezember.
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag: 9.30 bis 20 Uhr, Freitag und Samstag: 9.30 Uhr bis 21 Uhr, Sonntag: 11 bis 20 Uhr.
5. Weihnachtsmarkt am Waldwipfelweg
Inmitten von Baumwipfeln ragt ein riesiges, hell-glitzerndes Rondell aus Holz in die Winternacht. Abertausende von kleinen Lichtern erhellen die kleinen Stege, die zwischen den samtig-weißen Tannenspitzen durch die kalte Dunkelheit führen. Hier und dort eine Plattform. Urige Buden mit kreativen Geschenk- und Bastelideen, dunkelroter Glühwein und winterliche Gaumenfreuden für zwischendurch. Es ist eine andere Art von Weihnachtsmarkt, so hoch oben, den Sternen nahe – mit gigantischer Aussicht ins Winterland.

Über Holzstege entlang an schneebedeckten Tannenspitzen: Der Weihnachtsmarkt am Waldwipfelweg ist für all jene, die die vorweihnachtliche Welt gerne aus einem anderen Blickwinkel sehen wollen.
Waldwipfelweg Sankt EnglmarGeöffnet von 22. November bis 22. Dezember.
Öffnungszeiten: Freitag von 15 bis 20 Uhr, Samstag und Sonntag von 12 bis 20 Uhr.
Übrigens: Der Wintermarkt auf dem Waldwipfelweg startet am 27. Dezember und geht bis zum 30. Dezember, täglich von 12 bis 18 Uhr.
6. Granitweihnacht
„Glück auf!“, denn im alten Steinbruchgelände des Granitzentrums Bayerischer Wald findet wieder die Granitweihnacht statt. Im 19. Jahrhundert verbreitete sich in der Region die Kunde unter den armen Bauern: In Hauzenberg liegt ein Schatz begraben! In der heutigen Zeit würde man das graphithaltige Gestein weniger als Schatz bezeichnen, doch damals beschaffte es den Bauern solide Häuser und dicke Zigarren. Im früheren Steinbruch Hauzenberg findet nun der Christkindlmarkt statt. Beleuchtete Holzhütten zwischen den grauen Steinen, ein kleiner See spiegelt die Lichter. Dort finden sich Kunsthandwerke und kulinarische Spezialitäten aus der Dreiländerregion in einer einzigartigen Kulisse.

Das alte Steinbruchgelände des Granitzentrums Bayerischer Wald bietet ein unvergleichliches Ambiente für einen wunderbaren Weihnachtsmarkt.
GranitweihnachtGeöffnet ab dem 28. November an den Adventswochenenden, jeweils Donnerstag bis Sonntag.
Öffnungszeiten: 14 bis 20 Uhr.
7. Waldweihnacht Halsbach
Dort, wo Märchen und Mythen den Ursprung für Weihnachtszauber haben, findet in Halsbach die Waldweihnacht statt. Streifzüge zwischen Eisskulpturen und Lichtilluminationen sollen Besucherinnen und Besucher staunen lassen, während Orte wie die mongolische Jurte oder die große Teehütte zum Aufwärmen einladen. Selbst beim Essensangebot legt die Waldweihnacht noch einen drauf, denn es gibt nicht nur regionale Schmankerl – afrikanische, asiatische oder kroatische Speisen ergänzen das Angebot. Und bevor die Frage aufkommt: Natürlich, es gibt auch Glühwein, Punsch und Jagatee. Denn nichts wärmt die ausgekühlte Seele besser.

Bei Glühweinduft und Bratwurstgeruch auf der Halsbacher Waldweihnacht dicht verzweigte Wege über den Weihnachtsmarkt wandern.
Waldweihnacht HalsbachGeöffnet ab 29. November bis 15. Dezember.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 17 bis 21 Uhr, Samstag und Sonntag von 13 bis 21 Uhr.
8. Christkindlmarkt auf der Fraueninsel
Mitten im Herzen des Chiemsees liegt die Fraueninsel, mit 12 Hektar die kleinste Gemeinde in Bayern. Diese lässt sich allerdings nicht lumpen und veranstaltet einen Weihnachtsmarkt mit ganz besonderem Flair. Hin und zurück zur Fraueninsel geht es nur mit der weihnachtlich-geschmückten Fähre, jeweils von Gstadt oder Prien-Stock aus. Umgeben von eiskaltem Wasser verbreiten auf der Insel die kleinen Holzbuden der 80 Aussteller ein gemütliches Ambiente. Mit von der Partie sind Spezialitäten der Inselgastronomen aber auch in Handarbeit gefertigte Unikate – und für die Kleinen: der ChiemseeKasperl und der Chiemsee-Nikolaus. Natürlich, wer auch sonst?

Ganze 12 Hektar groß ist die kleinste Gemeinde in Bayern. In der Vorweihnachtszeit wird aus dieser Gemeinde ein schwimmendes Weihnachtsparadies.
Krut Schubert/EvoyGeöffnet ab 28. November bis 1. Dezember und 5. Dezember bis 8. Dezember.
Öffnungszeiten: Donnerstag von 15 bis 20 Uhr, Freitag bis Sonntag jeweils 12 bis 19 Uhr.
9. Berchtesgadener Advent
Ganz im Südosten Oberbayerns liegt Berchtesgaden. Ende November beginnt dort bereits der Weihnachtsmarkt. Anfang Dezember jagen sich Buttnmandln, Kramperln und der Knecht Ruprecht durch das Tal, doch danach wird es besinnlicher. Glitzernde Sterne, flüssiger Käse auf Brot und bunte Streusel auf warmen Waffeln. Weihnachtsbläser tönen aus offenen Fenstern und Nachtwächter führen, umrahmt vom königlichem Schloss und den historischen Bürgerhäusern, in imposanter Bergkulisse durch die traditionsreiche Altstadt. Übrigens wird vom 17. Dezember bis zum 24. Dezember jeweils um 15 Uhr im Berchtesgadener Talkessel das Christkindlschießen praktiziert.

Mit viel Handwerk, regionalen Produkten und gelebter Tradition lockt der Berchtesgadener Advent seine Besucher.
Berchtesgadener Advent GmbHGeöffnet ab 22. November bis 3. Januar.
Öffnungszeiten: Wochentags von 12 bis 20 Uhr, Samstag & Sonntag von 11 bis 20 Uhr, 24. & 31. Dezember von 10 bis 16 Uhr, 26. Dezember bis 3. Januar von 12 bis 19 Uhr.
10. Lindauer Hafenweihnacht
Ein Weihnachtsmarkt direkt am Bodensee – das ist schon mal ein Pluspunkt. Aber mit weiß-schimmerndem Alpenpanorama in der Ferne? Das kann nur die Lindauer Hafenweihnacht sein. Über das dunkle Wasser trägt das Weihnachtsschiff der Vorarlberg Lines, winterlich und liebevoll geschmückt – während mit Kurs auf Lindau der märchenhafte Ausblick auf die Hafenweihnacht fällt. An Bord der schwimmenden Brücke können Gäste eine Krippenausstellung besichtigen. Im Hafen angekommen, führen mit Lichtern geschmückte Wege an Holzbuden vorbei, Nachtwächter leiten kleine Gruppen durch die Straßen, dazu besinnliche Konzerte: Über der Insel weht der Weihnachtszauber.

Sobald die winterliche Sonne der Dunkelheit weicht, erleuchten abertausende Lichter die Lindauer Hafenweihnacht.
Sebastian MartinGeöffnet ab 28. November bis 22. Dezember.
Öffnungszeiten: Donnerstag bis Sonntag jeweils von 11 bis 21 Uhr.
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