Gesundheit in BW: DAK: Krankenstand im Südwesten leicht rückläufig

Wie hat sich die Zahl der Krankschreibungen in Baden-Württemberg im ersten Halbjahr entwickelt?
Sina Schuldt/dpa- Krankenstand bei DAK-Versicherten in Baden-Württemberg sank im ersten Halbjahr auf 4,4 Prozent.
- Im Schnitt waren 44 von 1000 Beschäftigten pro Tag krankgeschrieben.
- Hauptgrund für den Rückgang: weniger Atemwegserkrankungen – 22 Prozent weniger Fehltage.
- Erkältungen bleiben vorn, gefolgt von Muskel-Skelett-Beschwerden wie Rückenschmerzen.
- Psychische Erkrankungen nahmen zu, Krankschreibungen stiegen um 11 Prozent; Dauer stieg auf 9,2 Tage.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Krankenstand in Baden-Württemberg ist im ersten Halbjahr 2026 leicht gesunken. Nach einer Analyse der DAK-Gesundheit lag er bei 4,4 Prozent – 0,2 Prozentpunkte weniger als im Vorjahreszeitraum.
Das bedeutet, dass an jedem Tag zwischen Januar und Juni durchschnittlich 44 von 1000 Beschäftigten krankgeschrieben waren. Ausgewertet wurden demnach die Daten von rund 243.700 DAK-versicherten Arbeitnehmern im Land.
Psychische Krankheiten sind häufiger Ursache
Haupttreiber des Rückgangs waren der Analyse zufolge weniger Atemwegserkrankungen: Die Fehltage sanken dort demnach um 22 Prozent – von durchschnittlich 195 Tagen auf 152 je 100 Beschäftigte. Erkältungskrankheiten bleiben dennoch der häufigste Krankschreibungsgrund, gefolgt von Muskel-Skelett-Erkrankungen wie Rückenschmerzen.
Ein Anstieg entwickelte sich der Analyse nach bei psychischen Erkrankungen: Krankschreibungen in diesem Bereich stiegen um 11 Prozent. Auch die durchschnittliche Erkrankungsdauer nahm leicht zu – von 9,0 im Vorjahreszeitraum auf 9,2 Tage.
