Großeinsatz in Rottenburg: Feuerwehr rettet eine Person aus brennendem Haus in der Altstadt

Mit der Drehleiter bekämpfte die Feuerwehr von der Rottenburger Königstraße aus den Brand eines Wohnhauses in der Burgsteige.
Hans-Jörg Schweizer- Wohnhausbrand in der Rottenburger Altstadt: Feuerwehr rückte in der Nacht zum Sonntag aus.
- Erster Alarm gegen 3 Uhr, später Meldung „Menschenleben in Gefahr“ – Dachstuhl lichterloh.
- Eine Person wurde über eine Steckleiter gerettet, weitere verließen das Haus selbstständig.
- Bewohner umliegender Häuser mussten raus und kehrten gegen 4.30 Uhr zurück.
- Enges Altstadtgebiet erschwerte Zugang; Drehleiter öffnete Dachhaut, keine Schwerverletzten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mit mehr als 80 Einsatzkräften ist die Feuerwehr in der Nacht zum Sonntag, 26. Juli, zum Brand eines Wohnhauses in der Rottenburger Altstadt ausgerückt. Beim ersten Alarm gegen 3 Uhr war noch von einer brennenden Scheune die Rede, wenige Minuten später hieß es dann aber, Menschenleben seien in Gefahr.
Augenzeugen berichten, das alte Haus in der Burgsteige habe lichterloh gebrannt. Über eine Steckleiter brachten die Feuerwehrleute eine Person in Sicherheit. Weitere drei Personen wurden ebenfalls notarztlich wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung versorgt.
Viele Bewohner der umliegenden Gebäude wurden von den Einsatzkräften aufgefordert, ihre Wohnungen zu verlassen. Sie sammelten sich auf dem Marktplatz vor dem Dom und warteten dort ab, bis sie gegen 4.30 Uhr in ihre Häuser zurückkehren konnten. Das Rottenburger Ordnungsamt und das Rote Kreuz betreuten die Menschen im Rathausfoyer. Nach ersten Informationen der Feuerwehr vor Ort würde niemand ernsthaft verletzt.
Enge Altstadt erschwert den Einsatz
Angesichts der engen Bebauung in der Rottenburger Altstadt kam die Feuerwehr nur schwer an das brennende Gebäude heran. Von der Königstraße her war die Drehleiter im Einsatz. Doch auch so konnte die Feuerwehr das Dach des Gebäudes nicht gut von außen erreichen. Unter Atemschutz gingen weitere Feuerwehrleute ins brennende Gebäude, um das Feuer von innen zu bekämpfen.
Der Abrollcontainer Atemschutz aus Tübingen wurde auf dem Marktplatz stationiert. Auch die Drohneneinheit der Feuerwehr war im Einsatz, um aus der Luft mit einer Wärmebildkamera Glutnester ausfindig zu machen.
Die Bevölkerung wurde auch über die Warndienste Nina und Katwarn informiert: „Durch einen Großbrand kommt es im Bereich des Marktplatzes Rottenburg zu starker Rauchentwicklung. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen. Schalten Sie Ihre Klimageräte ab“, hieß es in den beiden Apps.
Feuer brach in Anbau aus
Wie Roland Haas, Einsatzleiter vom Dienst bei der Rottenburger Feuerwehr, am Sonntagmorgen berichtete, ist das Feuer offenbar in einem Anbau des Hauses ausgebrochen. Die Flammen breiteten sich dann rasch durchs Treppenhaus in die oberen Stockwerke aus. Was genau die Brandursache war, sollen nun die Brandermittler klären.








