Fahrer unter Drogen
: Lastwagenfahrer verursacht beinahe einen Frontalzusammenstoß

Der Autofahrer kann dem Lkw offenbar gerade noch ausweichen. Der Lkw-Fahrer hat weitere harte Drogen bei sich und muss seinen Führerschein abgeben. Die Polizei sucht weitere Zeugen.
Von
Daniel Wydra
Gerstetten
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Die Polizei fand harte Drogen im Lastwagen. (Symbolbild)

Marijan Murat/dpa
  • Ein Lkw-Fahrer geriet bei Gerstetten mehrfach auf die Gegenspur und streifte ein Auto.
  • Der 30-Jährige stand unter Drogeneinfluss und hatte harte Drogen bei sich.
  • Ein Frontalzusammenstoß konnte knapp verhindert werden, der Fahrer flüchtete zunächst.
  • Die Polizei stoppte den Lkw in Hürben und beschlagnahmte den Führerschein.
  • Zeugen und Geschädigte werden gebeten, sich bei der Polizei unter 07322/96530 zu melden.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein 30 Jahre alter Lastwagenfahrer ist am Dienstagnachmittag (30.12.) bei Gerstetten (Kreis Heidenheim) mehrfach auf die Gegenspur geraten und hat ein entgegenkommendes Auto gestreift. Wie die Polizei mitteilte, soll der Mann unter Drogeneinfluss gestanden haben. Ein entgegenkommender Autofahrer habe einen Frontalzusammenstoß nur knapp verhindern können, indem er sein Auto zur Seite lenkte. Die Zugmaschine touchierte den Pkw und beschädigte glücklicherweise nur einen Außenspiegel. Dann fuhr der Lkw-Fahrer einfach weiter.

Zuvor hatten Zeugen der Polizei gegen 16.45 Uhr gemeldet, dass der 30-Jährige unsicher und auffällig langsam fährt. Er war auf der Kreisstraße 3019 zwischen Gerstetten-Dettingen und Giengen-Hürben unterwegs. Schon vor dem drohenden Frontalzusammenstoß sei er mit seinem Lastwagen mehrmals in den Gegenverkehr geraten.

Polizei sucht Zeugen und Geschädigte

In Hürben stoppte die Polizei den Lastwagen. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Fahrer deutlich unter Drogeneinfluss stand. Zudem fanden sie harte Drogen im zweistelligen Grammbereich. Der 30-Jährige musste auf Weisung der Staatsanwaltschaft eine Blutprobe abgeben und sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Weil er nicht in Deutschland wohnt, musste er einen hohen vierstelligen Euro-Betrag als Sicherheitsleistung hinterlegen.

Das Polizeirevier bittet Zeugen und Geschädigte, sich telefonisch unter 07322/96530 zu melden.

Mit Informationen der Nachrichtenagentur dpa.