Brand in Ulm
: Zwei Verletzte nach Dachstuhlbrand – das Haus ist unbewohnbar

Zwei Etagen werden völlig zerstört, mehrere Häuser evakuiert. Warum die Minusgrade die Einsatzkräfte vor besondere Herausforderungen stellen.
Von
Daniel Wydra
Ulm
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Die Feuerwehr konnte verhindern, dass sich die Flammen auf weitere Wohnhäuser ausbreiteten. (Symbolbild)

Marijan Murat/dpa
  • Dachstuhlbrand in Ulm: Zwei Bewohnerinnen erlitten Rauchgasvergiftungen, Haus unbewohnbar.
  • Feuer brach in der Meinlohstraße in Söflingen aus, 50 Feuerwehrleute waren im Einsatz.
  • Dachgeschoss und 2. Stock vollständig zerstört, untere Stockwerke stark beschädigt.
  • Minus 8 Grad erschwerten Löscharbeiten, da Löschwasser gefror.
  • Brandursache und Schadenshöhe bisher unklar, Nachbarhäuser vorsorglich evakuiert.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Bei einem Dachstuhlbrand in Ulm sind in der Nacht zu Silvester zwei Bewohnerinnen eines Reihenhauses leicht verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, hatten Anwohner gegen 0.25 Uhr starke Rauchentwicklung aus dem Dachgeschoss des Hauses in der Meinlohstraße in Söflingen gemeldet. Zwei Streifen des Polizeireviers Ulm-West sowie ein „Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst“ aus Ulm, Söflingen und Ermingen – insgesamt 50 Feuerwehrleute – fuhren daraufhin zum Brandort. Als sie eintrafen, stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand. Nach Angaben der Feuerwehr breiteten sich die Flammen in der Isolation der Dachhaut aus.

Alle Bewohner konnten sich rechtzeitig ins Freie retten. Zwei Bewohnerinnen im Alter von 28 und 60 Jahren erlitten leichte Verletzungen, nachdem sie Rauchgas eingeatmet hatten. Sie wurden vor Ort medizinisch versorgt. Ihre gesamte Familie kam bei Bekannten unter. Auch die Nachbarhäuser wurden vorsorglich evakuiert, da ein Übergreifen der Flammen zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte. Am Nachbarhaus entfernten Feuerwehrleute einige Dachziegel, um Glutnester zu bekämpfen.

Zwei Etagen vollständig zerstört

Obwohl die Feuerwehr den Brand schnell kontrollieren konnte, wurden das Dachgeschoss und der zweite Stock nahezu vollständig zerstört. Durch die Löscharbeiten wurden auch die darunter
liegenden Stockwerke stark beschädigt, schreibt die Polizei. Das Reihenhaus ist vorerst unbewohnbar.

Die eisigen Temperaturen von minus 8 Grad erschwerten die Arbeit der Einsatzkräfte, weil das Löschwasser gefror, so die Feuerwehr. Das Feuer konnte aber schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die Brandursache sowie die Höhe des Schadens sind bislang noch unklar.

Mit Informationen der Nachrichtenagentur dpa.