Die SWP-Redaktion empfiehlt: Zwei Flüchtlinge gründen eine Autowerkstatt – und weitere Geschichten der Woche

Mohamad Subhi Albdiwi (links) und Imad Srywel sind zwei syrische Kriegsflüchtlinge, die in Hechingen jetzt ihre eigene Kfz-Werkstatt eröffnet haben.
Hardy KromerFlüchtlinge sind derzeit überall in den Medien und in der Politik präsent – aber vor allem als „Problem“, das es einzudämmen gilt. Ist das eine angemessene Sichtweise? Die Geschichte von Mohamad Subhi Albdiwi (links) und Imad Srywel bietet einen anderen Blick: Die beiden Kriegsflüchtlinge aus Syrien haben jetzt in Hechingen im Zollernalbkreis eine eigene KfZ-Werkstatt eröffnet. Vor weniger als zehn Jahren kamen beide nach Deutschland, sie sind Cousins, und ihr Meisterbetrieb ist eine echte Familienangelegenheit. Meinem Kollegen Hardy Kromer haben die beiden ausführlich erzählt, wie sie es geschafft haben, mit typischen Tugenden wie Fleiß und Beharrlichkeit, aber auch was die Hindernisse waren und was sie über Deutschland denken. Die ganze Geschichte lesen Sie hier [als kostenlose Leseprobe für Sie freigeschaltet].

Feiert derzeit 30 Jahre Viva: Collien Fernandes.
Henning Kaiser/dpaAls der Musiksender Viva vor 30 Jahren die deutsche TV-Landschaft aufmischte, war Collien Ulmen-Fernandes noch zu jung, um die Formate zu gucken. Später wurde sie eines der Aushängeschilder des Senders – und jetzt ist die Moderatorin, Autorin und Schauspielerin eine gefragte Gesprächspartnerin zum Viva-Jubiläum. Meiner Kollegin Dominique Leibbrand berichtete sie aber nicht nur von ihrer Viva-Zeit, sondern auch von Sexismus und Vorurteilen, die sie in ihrer Karriere immer wieder erlebte. Auch in Sachen Erziehung kämpft sie gegen Rollenklischees, die zu oft schon Kindern eingeimpft werden. Das Gespräch lesen Sie hier.

Maria Hanel will ihren Körper nach ihrem Tod der Ausstellung „Körperwelten“ vermachen.
Lars SchwerdtfegerWer macht sich im Alter von 33 Jahren Gedanken darüber, was mit ihrem Körper nach dem Tod passieren wird? Maria Hanel aus Ulm ist so jemand. „Ich will nicht unnütz unter der Erde liegen“, sagt sie. „Mein Körper kann noch etwas beitragen.“ Daher ist schon alles organisiert, der Prozess ist festgelegt, das „Bodymobil“ steht sozusagen schon bereit. Eine klassische Beerdigung der Bestattung kommt für sie nicht in Frage – ebensowenig wie für den Ulmer Reiner Goldbrich (40). Meine Kollegin Ulrike Schleicher hat sich mit den beiden Ulmer Körperspendern (die sich gegenseitig nicht kennen) unterhalten, über ihre Motive und ihre Haltung zum Thema. Daraus ist ein spannender Artikel entstanden, den ich Ihnen zur Lektüre empfehle.
