Die SWP-Redaktion empfiehlt: Wie abgeschleppte Straßenbahnen wieder flott gemacht werden – und weitere Geschichten der Woche

Jürgen Spätz, Leiter Schienenfahrzeuge, in der Hauptwerkstatt der SWU und ein Mechaniker der an der Straßenbahn Otl Aicher ein quietschendes Lager wechselt.
Matthias KesslerTagtäglich nutzen mehrere tausend Menschen in Ulm die Straßenbahnen der Linie 1 und 2, um von A nach B zu kommen. Ganz selbstverständlich. Die 28 Bahnen bringen die Fahrgäste für gewöhnlich zuverlässig ans Ziel. Doch was passiert, wenn dann doch mal eine einen abgefahrenen Spiegel oder Lackkratzer hat? Oder im schlimmsten Fall nach einem Unfall gar nicht mehr fahrbereit ist? In der Hauptwerkstatt der SWU Verkehr in Söflingen werden die größeren Schäden an den Straßenbahnen behoben und Fahrzeuge wieder flott gemacht. Bevor eine Unfall-Bahn wieder aus der Hauptwerkstatt fährt, wird sie ausgiebig getestet: „Alles wird genauestens kontrolliert, verschiedene Protokolle erstellt, Bremsproben gefahren, die Werte überprüft“, sagt Jürgen Späth, Leiter Schienenfahrzeuge bei den Stadtwerken. Was aber passiert, wenn eine Straßenbahn bei einem Unfall entgleist und nicht mehr von alleine in die Werkstatt fahren kann? Das erfahren Sie hier.

Die Influencer Muhammed Safak und Noemi Kechele aus Neu-Ulm sind selbstständig mit Social Media. Auf ihren Kanälen geht es hauptsächlich ums Kochen.
Lars SchwerdtfegerDie einen nutzen es nebenbei zur Beschäftigung, die anderen zur Prokrastination, und wieder andere verdienen damit Geld. Auf und mit Social Media. Immer mehr Nutzerinnen und Nutzern dienen die Plattformen inzwischen zur Vermarktung und um damit Geld zu verdienen. So auch Noemi Kechele und Muhammed Safak aus Neu-Ulm. Auf ihren Profilen mit dem Namen „Mokka.cchino“ präsentieren sich die Influencer auf TikTok, Instagram und Co. täglich mehr als einer Million Menschen, hauptsächlich mit Koch- und Backrezepten. „Es gibt viele Stigmata um das Influencer-Dasein“, sagt Kechele. Dass man dafür nichts können müsse, dass man fürs Nichtstun bezahlt werde oder dass man sich dumm und dämlich verdiene. Doch ganz so einfach ist es für die 24-Jährige und den 26-Jährigen nicht: „Es ist ein Vollzeit-Job“, sagt Safak. Sie arbeiten sieben Tage die Woche, manchmal bis in den späten Abend hinein. Fast täglich posten sie auf ihrem Profil ein Kurzvideo. Doch damit alleine sei noch nicht viel Geld verdient. Das meiste verdienen sie durch Kooperationen, also indem sie für Produkte bekannter Marken Werbung machen. In unserem Artikel erzählen Kechele und Safak, wie ihr Alltag aussieht und wie das Leben als Geschäftspartner und Liebespaar funktioniert.

Noch immer sind zahlreiche Wildschweine im Südwesten radioaktiv belastet. Eine Studie fand nun heraus, dass daran nicht hauptsächlich die Tschernobyl-Katastrophe Schuld ist.
Ralf Hirschberger/dpa38 Jahre ist die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl her. Am 26. April 1986 explodierte im Kernkraftwerk ein Reaktor, radioaktive Stoffe wurden tausende Meter hoch in die Luft geschleudert. Die Auswirkungen der Katastrophe sind noch heute messbar – vor allem in der Tier- und Pflanzenwelt, denn noch immer sind Wildschweine im Südwesten stark radioaktiv belastet. Allerdings ist Tschernobyl nicht alleine dafür verantwortlich. Eine aktuelle Studie der TU Wien fand nämlich heraus, dass die Werte nicht hauptsächlich der Tschernobyl-Katastrophe zuzuschreiben sind, sondern dass auch die Atombombentests von USA, Sowjetunion und Großbritannien in den 1950er und 1960er Jahren einen großen Anteil an den strahlenden Wildschweinen haben. Warum sich die bisherige Untersuchungspraxis in Baden-Württemberg dadurch aber nicht ändern wird, lesen Sie hier [als kostenlose Leseprobe für Sie freigeschaltet].
