Bildung in BW
: Scholz: Quereinsteiger an Schulen nicht schlechtreden

Wegen des Lehrermangels an Schulen, müsse man auch auf Quereinsteiger setzen, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz bei einer Wahlkampfveranstaltung in Esslingen
Von
dpa STATISTISCH
Esslingen
Jetzt in der App anhören
Wahlkampf SPD - Esslingen: 06.02.2025, Baden-Württemberg, Eßlingen: Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) spricht im Neckar Forum bei einer Townhall Wahlkampfveranstaltung der SPD mit Bürgern. Foto: Bernd Weißbrod/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) spricht im Neckar Forum bei einer Townhall Wahlkampfveranstaltung der SPD mit Bürgern.

Bernd Weißbrod/dpa
  • Kanzler Scholz fordert, Quereinsteiger an Schulen nicht schlechtzureden.
  • Lehrermangel und Pensionierungen machen Quereinsteiger notwendig.
  • Scholz spricht von 10-15% eines Abiturjahrgangs, die Lehrer werden sollen.
  • Pädagogisch geschulte Quereinsteiger könnten Schulen bereichern.
  • Aktuelle Wahlkampfveranstaltung in Esslingen, Baden-Württemberg.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Aus Sicht von Bundeskanzler Olaf Scholz müssen die Schulen in Deutschland wegen des Lehrermangels und der hohen Zahl an Pensionären in den kommenden Jahren auch auf Quereinsteiger setzen. Wolle man alle Lehrerinnen und Lehrer, die in den nächsten Jahren in Pension gingen, ersetzen, müsse man etwa 10 bis 15 Prozent eines Abiturjahrgangs überzeugen, Lehrer zu werden. „Das wird uns nicht ganz gelingen“, sagte Scholz bei einer Wahlkampfveranstaltung im baden-württembergischen Esslingen.

Man dürfe es deswegen nicht schlechtreden, wenn an Schulen auch pädagogisch geschulte Quereinsteiger eingesetzt würden, forderte der Kanzler. „Wir werden sonst nicht genug zusammenbringen. Und vielleicht bringt es den Schulen auch etwas, wenn Leute was anderes mitbringen in den Schulbetrieb.“