„Bewaffnetes“ Auto: Jugendliche attackieren andere Verkehrsteilnehmer im Vorbeifahren mit Wasserbomben

In Biberach, Laupheim und Warthausen wurden Passanten aus einem fahrenden Auto mit Wasserbomben beworfen. (Symbolbild)
Uwe Anspach/dpa- Jugendliche bewarfen in Biberach, Laupheim und Warthausen Passanten mit Wasserbomben.
- Die Angriffe aus einem schwarzen VW Polo betrafen Fußgänger, geparkte Autos und Motorradfahrer.
- Eine Zeugin verfolgte das Fahrzeug, verlor es aber kurzzeitig aus den Augen.
- Polizei stoppte das Auto in Biberach und beschlagnahmte Wasserbomben und Zubehör.
- Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr laufen, Zeugen werden gesucht.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In Biberach, Laupheim und Warthausen wurden am Donnerstag, 24. Juli, mehrere Passanten aus einem fahrenden Auto attackiert – mit Wasserbomben. Nach Angaben der Polizei wurden die gefüllten Ballons aus einem schwarzen VW Polo geworfen. Demnach fiel das Auto zuerst gegen 18.45 Uhr in Biberach auf, als mehrere Fußgänger beworfen wurden. Dann fuhr es Auto nach Laupheim weiter. Dort flogen wieder Wasserbomben auf Passanten sowie geparkte Fahrzeuge. Eine andere Autofahrerin bemerkte das, rief die Polizei und verfolgte das „bewaffnete“ Auto.
Dessen Fahrer fuhr weiter nach Warthausen. Dort verlor die Zeugin das Wasserbomben-Auto aus den Augen. Im Ortsteil Herrlishöfen suchten sich die Autofahrer ihre nächsten Opfer: Sie bewarfen einen Motorrad- und seinen Beifahrer. Ob sie getroffen wurden, weiß die Polizei nicht. Der Beifahrer des Autos hatte sich offenbar aus dem Dachfenster gelehnt und dann mehrere Wasserbomben abgefeuert.
Polizei sucht Zeugen und Geschädigte
Die Polizei konnte den VW Polo trotzdem wenig später stoppen, auf der Ehinger Straße in Biberach. Die vier Insassen im Alter von 19 und 20 Jahren mussten sich ausweisen. Das Auto gehört dem mutmaßlich Wasserbomben werfenden Beifahrer. Auf der Rückbank fanden die Polizisten mehrere Wasserbomben, sie lagen in einer mit Wasser gefüllten Kunststoffwanne.
Die Polizei beschlagnahmte alle genannten Gegenstände und ermittelt wegen gefährlichen Eingriffen in den Straßenverkehr. Zeugen und mögliche Geschädigte werden gebeten, sich telefonisch unter 07351/4470 zu melden.

