B10-Sperrung steht kurz bevor: Pendler aus dem Norden Ulms als regelmäßige Berichterstatter

Kein Durchkommen mehr: Diese Pendlerinnen und Pendler werden uns regelmäßig berichten, wie sie sich auf die neue Situation einstellen und was sie erleben.
Volkmar Könneke- Ab 28. November wird die B10 Richtung Süden in Ulm für vier Jahre gesperrt.
- Pendler aus Dornstadt, Beimerstetten und Umgebung sind davon besonders betroffen.
- Auswirkungen auf den Alltag: längere Wege, frühere Abfahrten, mögliche Stressfaktoren.
- Unsicherheiten bestehen bei Freizeitaktivitäten wie Stadtbesuchen am Abend oder Wochenende.
- Sieben Pendler berichten künftig regelmäßig über ihre Erfahrungen mit der neuen Situation.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ab Freitagabend, 28. November, werden sich in Ulm, aber vor allem um Ulm herum Tausende von Menschen auf eine neue Situation einstellen müssen. Denn die Sperrung der B10 in Richtung Süden, die vier Jahre lang dauern wird, hat Auswirkungen auf ihren Alltag. Momentan kann noch niemand einschätzen, wie sehr.
Denn es macht einen Unterschied, ob man morgens gelassen ins Auto und in den Schulbus steigen kann und weiß, man kommt in aller Regel pünktlich am Ziel an. Oder, ob man von heute auf morgen noch früher aufstehen muss, um als Schüler und Arbeitnehmer Unterricht und Arbeitsplatz gut zu erreichen. Ob der tägliche Weg zum täglichen Stressfaktor gerät und man bangen muss, es nicht mehr rechtzeitig zum Geschäftstermin, zum Kindergartenschluss, zum Arzttermin, zur Prüfung und zur Veranstaltung zu schaffen.
Viele Gedanken im Vorab
Unsicher ist momentan auch, ob man an den Wochenenden und am Abend noch mal in die Stadt fährt – sei es zum Shopping, zum Essen ins Restaurant und zum Treff mit Freunden. Über all diese Dinge machen sich Pendler, die aus dem Norden Ulms in die Stadt oder weiter nach Neu-Ulm wollen und müssen, ihre Gedanken.
- Pendlerin Angela Mutschler: „Am Ende wird es schöner.“
- Pendler Jochen Rudolf: „Abends kann ich auch mal den Zug nehmen.“
- Pendlerin Sophie Kletke: „Wenn man einen Bus verpasst, ist alles zu spät.“
- Pendler Pascal Lehner: „Der Blaubeurer Ring war schon immer chaotisch.“
- Pendler Arthur Plattner: „Es ist nicht so klar, ob mein Sohn pünktlich zur Schule kommt.“
- Pendlerin Lea Lanthaler-Polzer: „Zum Glück hat mein Mann flexible Arbeitszeiten.“
- Pendler Martin Kahl-Schatz: „Ich hoffe, es wird alles rechtzeitig fertig.“
Wir haben sieben von ihnen getroffen und die Pendler im Vorfeld gefragt, wie sie mit der Sperrung umgehen und welchen Einfluss die neuen Wege auf ihren Alltag vermutlich haben werden. Die Bewohner aus Dornstadt, Beimerstetten und Co werden einzeln vorgestellt, erzählen, wo sie wohnen und arbeiten. Wir werden sie die kommenden Monate begleiten und hören, wie es ihnen und ihren Familien in der neuen Situation ab Freitag ergeht.
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