Tipps fürs Nabada
: Fit für die Donau – das muss unbedingt mit aufs Schlauchboot

Wer sicher und erfolgreich das Nabada am Schwörmontag überstehen will, sollte gut ausgerüstet sein. Alle wichtigen Tipps fürs perfekte Wassererlebnis findet ihr in unserer Nabada-Checkliste.
Von
Janina Hirsch
Ulm
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Nabada

Um erbarmungslose Wasserschlachten auf der Donau zu führen und diese natürlich zu gewinnen, hilft eine ordentliche Wasserspritzpistole.

Matthias Kessler
  • Am 21. Juli findet in Ulm das Nabada zum Schwörmontag statt – ein Highlight der Wasserparade.
  • Wichtig: Schlauchboot, Luftmatratze oder Flamingo vorab prüfen; Wasserschlachten sind Tradition.
  • Essentials: Sonnencreme, UV-Shirts, Getränke, Snacks, wasserdichte Beutel und Handyhüllen.
  • Für kaltes Wasser: Neoprenanzug; für Strömung: Paddel; für Rückweg: Abholdienst mit Trockensachen.
  • Geheimtipps für das Nabada können per E-Mail an BW-Desk@swp.de gesendet werden.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Donau ruft! Denn Ulms Stadtfeiertag steht vor der Tür: Am 21. Juli ist Schwörmontag. Ulmerinnen und Ulmer haben sich dieses Datum vermutlich längst dick im Kalender angestrichen. Zum wichtigsten Tag der Ulmer Stadtgeschichte gehört selbstverständlich das Nabada. Die Wasserparade mit seinen bunten Themenbooten und den Schlauchbooten, Luftmatratzen und aufblasbaren Gummitieren ist für viele das Schwör-Highlight. Damit ihr perfekt für euer wildes Nabada vorbereitet seid, haben wir euch alle Dinge, die ihr auf der Donau braucht, in unserer Checkliste zusammengefasst:

Nabada-Checkliste fürs perfekte „Hinunterbaden“

  • Es ist klar: Wer auf die Donau will, braucht ein Schlauchboot, einen aufblasbaren Flamingo, eine Luftmatratze oder gar ein Floß. Checkt vorab, ob alles heile und genug Luft in eurem Fortbewegungsmittel ist.
  • Wasserspritzpistole oder Eimer: Für die Wasserschlachten auf der Donau müsst ihr ausgerüstet sein. Wer einen Eimer mitnimmt, kann damit nicht nur andere nassmachen, sondern auch Wasser aus dem eigenen Boot schöpfen, wenn zu viel darin gelandet ist. Wahre Profis haben einen einklappbaren Eimer am Start, um Platz zu sparen.
  • Mama und Papa sind stolz auf euch, wenn ihr ans Eincremen denkt. Denn auf dem Wasser seid ihr der Sonne ausgeliefert, sollte es sonnig und heiß an Schwörmontag werden. Denkt also an Sonnencreme! Um eure Haut zu schützen, könnt ihr auch UV-Schwimmshirts anziehen.
  • Passend zur Sonnencreme, setzt einen Hut, eine Capi oder eine Mütze auf. Gebt dem Sonnenstich keine Chance!
  • Klar, die meisten wilden Nabader kommen in Badehose, Bikini oder Badeanzug. Allerdings ist das Wasser der Donau auch bei sommerlichem Wetter kalt. Wer nicht frieren will, zieht sich also am besten einen Neoprenanzug an.
  • Je nachdem, wie stark die Strömung ist, kann das „Hinunterbaden“ ganz schön lange dauern. Nehmt also Wasser, isotonische Getränke oder Saftschorlen mit, damit ihr zwischendurch etwas trinken könnt. Auch Snacks wie Müsli-Riegel, Obst oder ein Butterbrot geben euch Energie zwischendurch.
  • Wie verpackt ihr all das wasserfest? Am besten verstaut ihr alles Mitgebrachte in einem wasserdichten Beutel. Eine 10-Liter-Tasche ist dabei ein gutes Mittelmaß. Darin könnt ihr dann auch die Flip-Flops für den Heimweg sicher aufbewahren.
  • Auch wenn es besser wäre, es nicht mitzunehmen: Die meisten wilden Nabader wollen nicht ohne Handy auf die Donau. Eine wasserfeste Handyhülle ist dann aber natürlich Pflicht, wenn ihr Erinnerungsfotos und -videos machen wollt. Am besten habt ihr eine Hülle mit einem Band, damit ihr sie euch um den Hals hängen könnt.
  • Für die Profis: Ein Paddel kann helfen, wenn ihr von anderen Nabadern ins Abseits geschubst werdet. Das kann beispielsweise an der Herdbrücke passieren – nicht, dass ihr statt den Weg unter der Brücke den kleinen Flussarm an der Donauinsel entlang allein schippern müsst.
  • Nach dem Nabada ist vor der Party: Denkt also daran, euch von Eltern, Freunden oder Bekannten nach der Wasserparade abholen zu lassen, wenn ihr nicht mehrere Kilometer zurück in die Stadt laufen wollt. Der „Abholdienst“ hat am besten Handtücher oder trockene Kleidung dabei. Ein Handtuch findet aber vielleicht auch noch in eurem wasserdichten Beutel Platz, damit ihr euch direkt nach dem Ausstieg in der Friedrichsau abtrocknen könnt. Wenn ihr es nicht weit bis zu eurer Wohnung oder der eines Freundes habt, dann erübrigt sich der Abholdienst natürlich.

Habt ihr noch einen Geheimtipp fürs perfekte Nabada-Erlebnis? Was darf eurer Meinung nach nicht bei der Ulmer Wasserschlacht fehlen? Schreibt's uns an unsere E-Mail-Adresse: BW-Desk@swp.de

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