Architektur der Zukunft
: Strategisch bauen: Architektur als Wettbewerbsvorteil

AnzeigeMittelständische Unternehmen stehen heute vor einer doppelten Herausforderung: Sie müssen ihre physische Infrastruktur an rasante technologische Entwicklungen und neue Arbeitswelten anpassen, während gleichzeitig der Druck durch regulatorische Anforderungen und steigende Baukosten wächst.
Von
pm
Ulm
Innovation im Detail: Die im Werk vorgefertigte ‚Alleskönner-Decke‘ vereint Akustik, Klimatisierung und Beleuchtung in einem ästhetischen Element.

Innovation im Detail: Die im Werk vorgefertigte ‚Alleskönner-Decke‘ vereint Akustik, Klimatisierung und Beleuchtung in einem ästhetischen Element.

Nikolay Kazakov

In diesem Spannungsfeld reicht klassische Architektur oft nicht mehr aus. Gefragt ist ein Partner, der nicht nur entwirft und plant, sondern als Generalplaner die gesamte Verantwortung für Architektur, Prozess, Technik und Wirtschaftlichkeit übernimmt. Das Architekturbüro Nething aus Neu-Ulm zeigt mit seinen jüngsten Projekten, wie diese ganzheitliche Herangehensweise zum strategischen Vorteil wird.

Effizienz durch radikale Prozessoptimierung

Ein zentraler Hebel für den Erfolg moderner Bauvorhaben liegt in der Optimierung der Bauprozesse. Nething nutzte für den eigenen Büroneubau in Neu-Ulm konsequente Vorfertigungsmethoden, um die eigentliche Bauzeit zu verkürzen. Durch eine Fließfertigung wurden Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär- und Elektrokomponenten bereits im Werk in das Bauelement „Decke“ integriert. Dies garantierte eine deutlich höhere Ausführungsqualität unter kontrollierten Bedingungen und entkoppelte den Baufortschritt von witterungsbedingten Verzögerungen oder dem Fachkräftemangel auf der Baustelle. Das Ergebnis ist eine innovatives Deckensystem, das Akustik, Klimatisierung und Beleuchtung in einem ästhetischen Element vereinen.

Transformation von Bestand als strategische Chance

Doch Generalplanung bedeutet mehr als nur effiziente Neubauten. Die Fähigkeit, gewachsene Bestandsstrukturen zu transformieren, wird für Unternehmen immer wichtiger, um Ressourcen zu schonen und Identität zu stiften. Ein Beispiel hierfür ist der Campus Schneider Geiwitz in Ulm. Hier verwandelte Nething ein ehemaliges Hochschulgebäude in einen modernen Kanzleisitz mit über 10.500 Quadratmetern Nutzfläche. Die Herausforderung lag darin, die Strukturen des Bestands mit den Anforderungen an Diskretion und Transparenz einer international tätigen Wirtschaftskanzlei zu vereinen. Durch die Ergänzung eines turmhaften Neubaus entstand ein Ensemble, das städtebauliche Akzente setzt und gleichzeitig einen identitätsstiftenden Campus bildet, der durch optimale Flächennutzung und vielfältige Begegnungsräume den täglichen Austausch fördert.

Städtebaulicher Hochpunkt: Der turmhafte Neubau ergänzt den revitalisierten Bestand und verankerten Campus Schneider Geiwitz als neues, weithin sichtbares Wahrzeichen in der Ulmer Stadtlandschaft.

Städtebaulicher Hochpunkt: Der turmhafte Neubau ergänzt den revitalisierten Bestand und verankerten Campus Schneider Geiwitz als neues, weithin sichtbares Wahrzeichen in der Ulmer Stadtlandschaft.

Matthias Schmiedel

Architektur als präzise Antwort auf individuelle Bedarfe

Besonderes Augenmerk lag auf dem Energiekonzept. Nething realisierte für den Campus gemeinsam mit den Planungspartnern ein Energiesystem aus Erdsonden, Wärmepumpen und Photovoltaik, das einen nahezu CO2-neutralen Betrieb ermöglicht. Sogar archäologische Überraschungen, ein historischer Horchtunnel aus dem 17. Jahrhundert, wurden planerisch integriert und als Teil der Campus-Identität erlebbar gemacht. Für mittelständische Bauherren bedeutet die Zusammenarbeit mit einem Generalplaner vor allem Sicherheit. Da die Koordination von Architektur, Tragwerk und Technik zentral erfolgt, profitiert der Bauherr von einem festen Ansprechpartner ohne Reibungsverluste. Nething fungiert dabei als strategischer Partner, der die Vision des Unternehmers in eine funktionale, ästhetische und vor allem wirtschaftliche Realität übersetzt. Ob es um die Schaffung flexibler Arbeitswelten nach dem Konzept des Activity Based Working oder um hochtechnisierte Industriebauten geht: Das Ziel bleibt die Schaffung von Räumen, die Identität stiften, Talente binden und die Wirtschaftlichkeit sowie den langfristigen Wert der Immobilie sichern.

Nething Generalplaner GmbH

Edisonallee 33
89231 Neu-Ulm
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www.nething.com