Zara, Kaufland, Ikea
: Streiks im Handel in BW – diese Städte sind betroffen

Bummeln am Brückentag könnte durch Warnstreiks in Teilen des Südwestens eingeschränkt werden. Diese Unternehmen sind betroffen.
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dpa
Stuttgart
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ARCHIV - 07.11.2021, Niedersachsen, Oldenburg: Eine junge Frau geht am verkaufsoffenen Sonntag mit einer Zara-Einkaufstasche durch die Fußgängerzone der Innenstadt. (Zu dpa «Zara-Mutter Inditex verdient deutlich mehr») Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Auch bei Zara sollen die Mitarbeitenden die Arbeit niederlegen. (Symbolfoto)

dpa
  • Verdi ruft für Freitag zu Warnstreiks im Einzel- und Versandhandel auf.
  • In Baden-Württemberg betroffen: Stuttgart, Heilbronn, Schwäbisch Hall, Reutlingen, Tübingen, Göppingen, Esslingen.
  • Unternehmen im Fokus – Kaufland, H&M, Ikea, Obi, Primark und Zara.
  • Zusätzlich gibt es Streikkundgebungen in Stuttgart, Frankfurt am Main, Hamburg, Dortmund.
  • Arbeitgeber bieten 2 Prozent ab November und 1,5 Prozent ab August 2027, Verdi fordert 7 Prozent mehr.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In Teilen Baden-Württembergs müssen sich Verbraucher am Freitag auf Einschränkungen im Einzelhandel einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat zu Warnstreiks im Einzel- und Versandhandel in folgenden Städten aufgerufen:

  • Stuttgart
  • Heilbronn
  • Schwäbisch Hall
  • Reutlingen
  • Tübingen
  • Göppingen
  • Esslingen

Betroffen sind der Mitteilung zufolge unter anderem die Unternehmen Kaufland, H&M, Ikea, Obi, Primark und Zara.

Warnstreiks im Handel

In den laufenden Tarifverhandlungen im Handel hat die Gewerkschaft Verdi bundesweit zu den ersten Warnstreiks aufgerufen. Am Freitag sollen bundesweit Betriebe bestreikt werden, sagte Bundesvorstandsmitglied Silke Zimmer. In Stuttgart, Frankfurt am Main, Hamburg Dortmund finden zudem Streikkundgebungen statt.

In Hamburg und Nordrhein-Westfalen hatte die Arbeitgeberseite in dieser Woche erste Tarifangebote für den Einzelhandel vorgelegt. Die Gewerkschaft wies sie zurück. Zimmer sprach von „vergifteten Angeboten“, die nicht einmal die Inflation ausgleichen würden.

Die Arbeitgeber bieten ab November eine Erhöhung um zwei Prozent und ab August 2027 eine weitere um 1,5 Prozent. Verdi fordert sieben Prozent mehr Lohn, mindestens 225 Euro.