Verdi: Postbank-Kunden aufgepasst! Warnstreiks am Samstag

Warnstreiks bei der Postbank gab es bereits am Donnerstag. Sie werden am Samstag und Montag fortgesetzt, auch in Baden-Württemberg
Malin Wunderlich/dpa- Verdi erhöht den Druck in der Tarifrunde bei der Postbank mit Warnstreiks.
- Kundinnen und Kunden müssen mit Einschränkungen in Filialen rechnen – auch am Samstag.
- Am Montag ruft Verdi Beschäftigte in Zentraleinheiten der Deutschen Bank ganztägig zum Streik auf.
- Betroffen sind u. a. Standorte in Bonn, Köln, Hamburg, Niedersachsen/Bremen und Württemberg.
- Verdi fordert acht Prozent mehr Geld, mindestens 300 Euro, 200 Euro für Auszubildende sowie Sicherungen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Kundinnen und Kunden der Postbank müssen wegen Warnstreiks mit Einschränkungen in den Filialen des Instituts rechnen. Verdi hatte bundesweit Beschäftigte der Postbank Filialvertrieb AG dazu aufgerufen, am Donnerstag die Arbeit niederzulegen. Das soll den Forderungen der Gewerkschaft in der Tarifrunde für die zum Deutsche-Bank-Konzern gehörende Postbank Nachdruck verleihen, die Mitte April begonnen hatte.
Auch für diesen Samstag (2.5.) sind Warnstreiks in den Postbank-Filialen geplant. Für Montag (4.5.) ruft Verdi dann die Beschäftigten in Zentraleinheiten der Deutschen Bank, die unter den Postbank-Tarifvertrag fallen, ganztägig zur Arbeitsniederlegung auf. Konkret sind dies nach Angaben der Gewerkschaft Beschäftigte der folgenden Betriebe:
Hier werden die Warnstreiks am Montag fortgesetzt
- Deutsche Bank AG Württemberg
- Deutsche Bank AG Hamburg
- BHW Bausparkasse/Postbank Finanzberatung /PCC Services / Deutsche Bank Immobilien
- Deutsche Bank AG Niedersachsen/Bremen
- PB Factoring GmbH
- Deutsche Bank AG Zentrale Bonn
- Deutsche Bank AG Köln SS&O
- Deutsche Bank AG Köln
- Deutsche Bank AG Essen/Bielefeld/Dortmund
Verdi fordert für alle Beschäftigten, die unter den Postbank-Tarifvertrag fallen, acht Prozent mehr Geld, mindestens aber 300 Euro pro Monat. Auszubildende sollen 200 Euro mehr bekommen. Zudem will die Gewerkschaft eine Beschäftigungs- und Standortsicherung sowie einen verbindlichen Rechtsanspruch auf Weiterbildung zum Beispiel bei KI erreichen. Für den 18. Mai ist die nächste Verhandlungsrunde in Frankfurt angesetzt.
Ende vergangenen Jahres hatte die Postbank bundesweit etwa 380 Filialen, bis Ende 2026 soll die Zahl auf etwa 320 verringert werden.