US-Sanktionen gegen Türkei: Präsident Erdogan rechnet mit baldigem Ende

Erdogan rechnet damit, dass die Sanktionen der USA gegen die Türkei bald vollends aufghoben werden.
ARMEND NIMANI/AFP- Erdogan erwartet baldiges Ende der US-Sanktionen gegen Türkei.
- 2020 verhängten die USA Sanktionen wegen des Kaufs des russischen S-400-Systems.
- Erdogan sprach mit Trump und dem US-Botschafter über die Sanktionen.
- Türkei plant Kauf von F-16 und Eurofighter Typhoon für Modernisierung.
- Erdogan betont die Wichtigkeit einer offenen Kommunikation zwischen den NATO-Verbündeten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
„Wir können ganz klar sagen, dass es eine Lockerung der Sanktionen gibt“, erklärte der Türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan am Samstag auf dem Rückflug von einem europäischen Gipfel in Albanien vor Journalisten.
Erdogan hatte eigenen Angaben zufolge mit Trump sowie mit dem neuen US-Botschafter in Ankara, Tom Barrack, über die US-Sanktionen gesprochen. „Mit meinem Freund Trump an der Spitze des Landes haben wir eine offenere, konstruktivere und aufrichtigere Kommunikation zu diesen Fragen aufgebaut“, erklärte Erdogan. „Als zwei große Nato-Verbündete sollte es zwischen uns keine Beschränkungen oder Hindernisse im Verteidigungsbereich geben“, betonte der türkische Präsident. Er gehe davon aus, dass die Türkei die Sanktionierung „sehr viel schneller“ überwinden werde.
US-Sanktionen gegen Türkei seit 2020
Die USA hatten 2020 Sanktionen gegen das Nato-Mitglied Türkei verhängt. Grund dafür war, dass die Türkei trotz des Widerstands der USA das russische Luftabwehrsystem S-400 gekauft hatte. Die Beziehungen zwischen den beiden Ländern verschlechterten sich in der Folge, Washington schloss Ankara aus dem F-35-Kampfjetprogramm aus.
Im März hatte Erdogan in einem Gespräch mit Trump die Notwendigkeit betont, der Türkei den Kauf von F-16-Kampfflugzeugen aus den USA sowie die Wiederaufnahme in das F-35-Flugzeugentwicklungsprogramm zu ermöglichen. Die Türkei plant eine Modernisierung ihrer militärischen Luftflotte und will auch 40 Kampfjets vom Typ Eurofighter Typhoon aus europäischer Produktion kaufen.
Mit Material von AFP



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