Trotz neuem Gesetz: Diesel-Preis knackt zum Osterwochenende erneut Rekord

Seit Mittwoch dürfen die Spritpreise an den Tankstellen nur noch einmal täglich um 12 Uhr mittags erhöht werden. (Archivbild)
Philip Dulian/dpa- Diesel erreicht am Karfreitag mit 2,391 Euro je Liter einen neuen Rekordwert.
- Bereits am Donnerstag lag der Dieselpreis bei 2,346 Euro und übertraf den Mittwoch.
- Neue Regel seit Mittwoch: Preiserhöhungen an Tankstellen nur einmal täglich um 12 Uhr.
- Zur Mittagszeit steigen die Preise deutlich – Super E10 auf 2,234 Euro, Diesel auf 2,486 Euro.
- ADAC kritisiert das Österreich-Modell als nicht entlastend und eher kontraproduktiv.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Den dritten Tag in Folge ist Diesel in Deutschland teurer geworden und hat damit erneut einen Rekordwert erreicht. Wie der ADAC mitteilte, kostete ein Liter am Karfreitag im Tagesdurchschnitt 2,391 Euro - und stieg damit auf ein neues Allzeithoch. Bereits am Donnerstag hatte Diesel mit einem Preis von 2,346 Euro seinen bisherigen Höchststand vom Mittwoch übertroffen.
12-Uhr-Regel bringt keine Entspannung
Seit Mittwoch dürfen die Spritpreise an den Tankstellen nur noch einmal täglich um 12 Uhr mittags erhöht werden. Vorbild für diese Maßnahme war Österreich, dort wird schon lange so verfahren. Seitdem kommt es an den Tankstellen zu größeren Preissprüngen.
So auch am Samstag: Nach Angaben des ADAC erhöhte sich der durchschnittliche Preis für einen Liter Super E10 um die Mittagszeit durchschnittlich um rund 8 Cent auf 2,234 Euro. Diesel war erneut stärker betroffen und verteuerte sich um 9,4 Cent auf im Schnitt 2,486 Euro pro Liter.
„Für den ADAC zeigen diese Daten, dass das Österreich-Modell den Namen „Preisbremse“ sicher nicht verdient und dass es eher kontraproduktiv wirkt“, hieß es.
