Tipps für Geschenke: Neuer Sieger auf Tablet-Thron – Apple nur Zweiter

Honors Pad 10 ist eine Preis-Leistungsempfehlung. Auf den vorderen Plätzen finden sich sonst vor allem Geräte von Apple und Samsung.
Honor- Tablets sind beliebte Weihnachtsgeschenke, gute Geräte gibt es ab 350 Euro.
- Stiftung Warentest kürt das Galaxy Tab S11 Wifi (900 €) zum Testsieger, das Honor Pad 10 ist Preistipp.
- iPad Pro 13 M5 (1449 €) bietet laut heise.de „unerreichte Performance“ und ein exzellentes Display.
- Ältere Tablets sind oft empfehlenswert, wichtig sind aktuelles Betriebssystem und ausreichende Leistung.
- Verbraucherzentrale rät beim Gebrauchtkauf zu Rücksendeprüfung und Vermeidung von Vorkasse.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Und wer hat's erfunden? Apple? Nein, lange vor seinem iPad brachte etwa Microsoft ein Tablet auf den Markt. Doch Geräte kurz nach der Jahrtausendwende waren schwer, ließen sich mit Stift umständlich bedienen, hatten schwache Akkulaufzeiten und setzten sich im Massenmarkt nicht durch. Viele Experten hielten Tablets damals für eine Nischenlösung. Selbst als Apple das iPad vorstellte, fragten sich Beobachter, ob zwischen Smartphone und Laptop noch ein weiteres Gerät nötig sei. Einige Medien bezeichneten Tablets sogar als „teures Spielzeug“.
Heute ist man schlauer: Allein im Jahr 2024 wurden mehr als 147 Millionen Tablets ausgeliefert, berichtet der Infodienst Omdia – neun Prozent mehr als im Vorjahr. Ein Riesenerfolg. Die Geräte ohne Tastatur gelten mittlerweile als leicht und gut zu transportieren, mit längeren Akkulaufzeiten als viele Laptops und attraktiv für kreative Arbeiten wie Grafikdesign. Stifte, Tastaturen und Hüllen erweitern den Funktionsumfang.
Lob für Tablets
Auch die Stiftung Warentest lobt Tablets aktuell als „vielseitig, schnell, leistungsfähig“ (Ausgabe 12/2025). Selbst das anspruchsvolle Schneiden von Videos, zocken von 3D-Spielen und komplexe Rechenaufgaben ließen die Leistung mancher Geräte nicht einknicken. Doch es gab im Test auch langsame und wenig vielseitige Modelle mit schwacher Kamera. Überraschung: In der Gruppe der mittelgroßen Tablets setzten sich zwei neue Samsungs vor den bisherigen Platzhirsch Apple. Auf dem Siegertreppchen steht ganz oben das Galaxy Tab S11 Wifi (900 Euro), knapp vor dem Galaxy Tab S10 FE (450 Euro). Die Bronze-Medaille geht an Apples iPad Air11 (660 Euro).
Damit kommen die Warentester auf eine andere Reihenfolge als chip.de, die das Air-Modell von Apple als Testsieger sieht. Der Prozessor biete Performance auf Notebook-Niveau, heißt es von der Technik-Plattform. Allerdings bringen erst Modelle ab einem Terabyte Speicher noch schnellere Chips und mehr Arbeitsspeicher mit. Das Display zeige aber unabhängig von der Ausstattung stets ein scharfes Bild mit satten Farben, starken Kontrasten und einer hohen Maximalhelligkeit, lobt chip.de. Die Laufzeit von bis zu 15 Stunden sei „prima“, Bildqualität der Kameras „sehr gut“.
Geschmeidige 120 Hertz
Preistipp ist für chip.de das Pad 10 von Honor (350 Euro), dessen 12,1 Zoll großes Display gute Schärfe, hohe Helligkeit und eine „geschmeidige“ 120-Hertz-Anzeige mitbringe. Die Akkulaufzeit sei stark. Allerdings lasse die Bildqualität bei schlechten Lichtverhältnissen spürbar nach. Bei Stiftung Warentest erreicht das Gerät nur den elften Platz – aber immerhin noch mit der Note „Gut“. Wenig gefallen hat den Warentestern Rechenleistung, Ton und die Qualität der Kameras des Honor-Geräts.
Die IT-Plattform heise.de kürte ebenfalls ein Tablet von Honor als Preis-Leistungssieger: das Honors Magic Pad 2 (470 Euro). Es habe ein „exzellentes OLED-Display mit 144 Hertz“, einen tollen Sound und eine starke Performance. Nachteile seien der fehlende Fingerprint-Sensor und langsamer USB-Zugang. Platz 2 ist für heise.de das Galaxy Tab S11 – Testsieger bei Stiftung Warentest. Es habe ein „helles Display mit exzellenter Bildqualität und reflexarmer Beschichtung“, starke Performance, lange Akkulaufzeit und Updates für sieben Jahre. Allerdings sei das Galaxy teuer, sehr wuchtig und mäßig schnell beim Laden. Platz 1 erreicht Apples iPad Pro 13 M5 (1449 Euro) mit „unerreichter Performance“ und ebenfalls „exzellentem Display“.
Bei den großen Tablets stürmt Apple mit dem iPad Air13 (M3) (910 Euro) bei Stiftung Warentest an die Spitze und verweist Samsungs Galaxy Tab S10 FE+Wifi (540 Euro) und Galaxy Tab S11 Ultra Wifi (1340 Euro) auf die Plätze.
Aktuelles Betriebssystem ist wichtig
Für Kirstin Wethekam, Projektleiterin Digitales und Technik bei der Stiftung Warentest, lassen sich auch Tablets aus dem Vorjahr guten Gewissens kaufen. „Die technischen Neuerungen sind eher gering. Oft kann man eine Menge Geld sparen, wenn es nicht immer das aktuellste Modell sein muss.“ Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass das Betriebssystem noch möglichst aktuell sei und Updates für das Tablet angeboten werden. Im vergangenen Jahr waren Apples iPad 11, Pro 11, Pro 13 und Pro 12,9 ganz oben auf den Empfehlungslisten. Auch die Xiaomi Redmi Pad pro und das Outdoor-Tablet Samsung Galaxy Tag Active 5G Enterprise Edition spielten vorne mit.
Es sollte laut Wethekam allgemein auf Geräte geachtet werden, deren Rechenleistung oder Leistung beim Internetsurfen mehr als ausreichend sei, auch wenn kein Video-Schnitt oder 3-D-Spiel mit dem Gerät geplant sei. „Die Leistung des Tablets ist wichtig und wirkt sich auch auf die allgemeine Performance des Gerätes aus. Das bedeutet, wie flüssig Apps laufen oder Webseiten aufgerufen werden können“, sagt die Expertin.
„Die größten Verbesserungen, etwa durch die Integration von KI-Assistenten, waren zuletzt jedoch in der Software zu finden, und die landen per Update in aller Regel auch bei den Geräten, die schon vor ein, zwei Jahren auf den Markt kamen“, sagt Experte Steffen Herget von c't. „. Muss es nicht zwingend das brandneue Tablet sein, lässt sich mit einem Vorgängermodell kräftig Geld sparen, ohne große Abstriche machen zu müssen.“ Steckt ein schneller Prozessor im Gerät, sei aber auch meistens mehr Arbeitsspeicher vorhanden. Der beschleunige vor allem das Arbeiten mit zwei Apps parallel sowie das Umschalten zwischen den Anwendungen. Herget: „Es muss aber nicht zwingend ein absolutes High-End-Tablet sein, ab der oberen Mittelklasse gibt es viele Geräte mit mehr als genügend Leistungsreserven.“
Checkliste für Gebrauchtes
Die Verbraucherzentrale informiert, was beim Kauf gebrauchter Waren auf einer Online-Plattform wichtig ist (https://shorturl.at/cl9DO). So ist das Prüfen der Rücksende- und Garantiebedingungen wichtig. Produktbilder und Informationen über Qualitätskontrollen sind zu beachten. Wichtig ist es, nicht per Vorkasse einzukaufen oder die „Familie und Freunde“-Funktion bei Paypal zu nutzen.

