Tesla
: US-Autobauer zahlt für Einstellung von Autopilot-Prozess

Es wird keinen Prozess wegen eines tödlichen Unfalls mit einem Tesla Model X geben. Das Unglück hing mit dem Autopilot-System in dem E-Auto zusammen.
Von
Daniel Steiger
San Francisco
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Der tödliche Unfall ereignete sich in einem Tesla Model X.

David Zalubowski/dpa

Es wird keinen Prozess gegen den US-Elektroautobauer Tesla wegen eines tödlichen Unfalls geben. Der Unfall geschah im Zusammenhang mit Teslas Autopiloten.

Autopilot: Warum es keinen Prozess gegen Tesla gibt

Das Unternehmen einigte sich mit der Familie eines vor sechs Jahren tödlich verunglückten Fahrers eines Tesla-Wagens, wie aus Gerichtsdokumenten in San José im Bundesstaat Kalifornien vom Montag (Ortszeit) hervorging. Demnach will Tesla, dass die Höhe der Summe, die gezahlt werden soll, unter Verschluss gehalten wird.

Der Fahrer war laut Nachrichtenagentur AFP im März 2018 auf einer Autobahn in Mountain View in Kalifornien mit seinem Tesla X mit der Autopilot-Funktion unterwegs, als sein Auto gegen eine Betonabsperrung krachte. Der Mann verunglückte schwer, später starb er an seinen Verletzungen.

In der 2019 eingereichten Klage hatten die Kläger argumentiert, dass Teslas Autopilot-System, das zum Zeitpunkt des Aufpralls aktiviert war, „fehlerhaft“ gewesen sei. Die Behörden hatten in ihrem Bericht damals darauf verwiesen, dass der Fahrer zum Zeitpunkt des Unfalls trotz Warnungen des Bordcomputers seine Hände nicht am Steuer hatte.

Quellen:

Tesla über sein Autopilot-System