Der weltweit viertgrößte Autokonzern Stellantis legt am Dienstag seine ersten Halbjahreszahlen vor. Er ist zu Jahresbeginn aus dem Zusammenschluss des französischen Peugeot-Herstellers PSA und Fiat Chrysler (FCA) entstanden. Stellantis führt 14 Automarken aus Europa und den USA wie Opel, Peugeot, Citroën, Jeep, Maserati und Alfa Romeo. Der neue Autogigant macht damit auch VW und Toyota Konkurrenz.
Vor der Corona-Krise setzten FCA und PSA zusammen mehr als acht Millionen Fahrzeuge ab und erzielten einen Jahresumsatz von knapp 170 Milliarden Euro. Nur Volkswagen, Toyota und der französisch-japanische Renault-Nissan-Verbund waren 2019 größer. Stellantis hat starke Standbeine in Europa sowie in Nordamerika und beschäftigt rund 400 000 Menschen. Die Partner verkauften im vergangenen Corona-Jahr gemeinsam knapp sechs Millionen Fahrzeuge.