Rabatte vor Weihnachten
: An Black Friday lässt sich immer weniger sparen

Die Ersparnisse der Verbraucher sind zuletzt drastisch geschrumpft. Warum es dennoch gut ist, nicht zu lange mit den Geschenkeinkäufen zu warten.
Von
Thomas Veitinger
Hamburg
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So lief der Black Friday 2024 in Deutschland

Laut einer Analyse lässt sich bei den Black-Friday-Angeboten immer weniger sparen.

BlackFriday.de/obs/dpa
  • Rabatte am Black Friday 2024 sinken auf durchschnittlich 3 % – Vorjahr: 5 %.
  • Smartwatches (6 %) und Gaming-Produkte (5 %) mit höchsten Preisnachlässen.
  • Parfüms und Werkzeuge ohne Rabatte, Fernseher nur 1 % günstiger.
  • 58 % der Artikel günstiger, 24 % teurer als im Oktober, 18 % unverändert.
  • Dezemberpreise steigen: 62 % der Produkte teurer – Weihnachtsgeschenke besser früh kaufen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Rabatte am Black Friday fallen seit Jahren immer kleiner aus. Eine aktuelle Analyse des Vergleichsportals guenstiger.de mit Daten der Vorjahre zeigt: Sparten Verbraucher 2022 durchschnittlich zehn Prozent und 2023 immerhin fünf Prozent, lag die Ersparnis 2024 nur noch bei drei Prozent. Dennoch könne sich der Aktionstag vor allem für Weihnachtskäufe lohnen, da im Dezember ein Preisanstieg droht. Der Black Friday ist in diesem Jahr am 28. November.

Preisvorteil am Black Friday sinkt auf durchschnittlich 3 Prozent

Für die Analyse hat guenstiger.de rund 240 Produkte berücksichtigt, die im November 2024 auf dem Portal besonders beliebt waren. Es wurden die Preise von über 3500 gelisteten Onlineshops ausgewertet, wobei der jeweils günstigste Onlinepreis am Black Friday mit dem Vormonatswert verglichen wurde.

Starke Rabattschwankungen je Kategorie

Laut Auswertung gab es spürbare Unterschiede bei den durchschnittlichen Preisnachlässen je Warengruppe. Am meisten sparen konnten Käufer bei Smartwatches (sechs Prozent) und Gaming-Produkten (fünf Prozent). Smartphones, Computerartikel und Spielwaren lagen jeweils bei drei Prozent, Haushalts- und Audiogeräte bei zwei, Fernseher bei einem Prozent. Parfüms und Werkzeuge boten hingegen gar keine Preisvorteile.

Ob sich ein Kauf lohnt, hängt nicht nur von der Kategorie, sondern auch vom Produkt ab: 58 Prozent der untersuchten Artikel waren am Black Friday günstiger erhältlich, 18 Prozent kosteten genauso viel wie im Oktober und 24 Prozent sogar mehr.

Auch wenn das Sparpotenzial eher gering ist, empfiehlt guenstiger.de Weihnachtsgeschenke mehrheitlich am Black Friday zu kaufen, da die Preise in der Folgezeit traditionell steigen: Im Dezember kosteten fast zwei Drittel der Produkte (62 Prozent) mehr als am Aktionstag im November. Käufer mussten eine Woche vor dem Fest im Schnitt 5 Prozent draufzahlen.