Preiskampf
: Erleichterung für Kunden: Welche beliebten Produkte es bei Edeka bald wieder zu kaufen gibt

Eine ganze Reihe von Artikeln wie Pampers Windeln oder Ariel Waschmittel fehlte seit Frühjahr in den Edeka-Regalen. Nun sieht es nach einer Einigung aus – zumindest teilweise.
Von
Caroline Strang
Ulm
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Edeka konnte sich zumindest teilweise mit dem Hersteller von Always, Blend-a-dent, Gillette und Papers einigen.

Hauke-Christian Dittrich

Jeder kennt diese Marken. Egal ob Always Damenhygieneprodukte, Blend-a-dent Zahnpflege, Fairy Spülmittel, Gillette-Rasierer, Pantene und Head & Shoulders Shampoos oder Pampers Windeln, sie stammen alle vom US-amerikanischen Hersteller Procter & Gamble. Der Konsumgüterkonzern ist weltweit in 70 Staaten vertreten und steht laut Forbes auf Platz 55 der weltgrößten Unternehmen – mit einem Umsatz von 82 Milliarden US-Dollar im Geschäftsjahr 2023.

Dieser Riese lag monatelang im Clinch mit Deutschlands größter Einzelhandelskette Edeka, nicht der einzige Preiskampf in letzter Zeit. Deshalb waren die Produkte zumindest teilweise nicht mehr in den Regalen der über 11 000 Filialen von Edeka und Netto, das zur Edeka-Gruppe gehört, zu finden.

Einigung bei Pampers und Always

Laut Informationen des Branchenmagazins Lebensmittelzeitung (LZ) ist dieser Streit nun zumindest teilweise beigelegt. So soll es zumindest bei einzelnen Warengruppen zu einer Einigung gekommen sein. „Zunächst können Teile des Sortiments wieder geordert werden – beginnend mit Produkten der Marken Pampers und Always bereits in dieser Woche“, schreibt die LZ. Edeka-Händler gingen zudem davon aus, dass demnächst weitere Kategorien bestellbar seien. Procter & Gamble bestätigte dem Blatt, dass wieder eine Lieferbeziehung bestehe, Edeka wollte sich vorerst nicht äußern.

Für viele Verbraucherinnen und Verbraucher dürfte das eine Erleichterung sein. Wer seine Lebensmittel bei Edeka einkauft, musste für die Windeln für das Baby oder das gewohnte Shampoo noch in einen anderen Laden gehen.

Kellogg mit hohen Forderungen

Erst vor einem Monat ging es noch um einen anderen Hersteller. So wollte Kellogg in Deutschland ein höheres Preisniveau für seine Frühstücksflocken durchsetzen, wie die LZ vor vier Wochen berichtete. Nach Rewe nahm daraufhin auch Edeka die Produkte von Kellogg aus dem Sortiment. Angeblich soll es um bis zu 45 Prozent höhere Preise gehen. Edeka gibt sich in den Preiskämpfen, die deutlich schärfer und umfassender geworden sind, seit die Hersteller selbst mit höheren Kosten umgehen müssen, als Vorreiter.