Neuer DB-Fahrplan: Das ändert sich für Bahnfahrer in Baden-Württemberg ab Sonntag

Der Fahrplan der Deutschen Bahn für 2026 gilt schon ab dem 14. Dezember 2025.
Sebastian Christoph Gollnow/dpa- Neuer DB-Fahrplan ab 14. Dezember bringt Änderungen für Baden-Württemberg und Bayern.
- Schneller Sprinter von Stuttgart nach Berlin: nur 4:45 Stunden, neue Verbindungen nach Paris.
- ICE-Takte Stuttgart–Mannheim und Stuttgart–Frankfurt werden auf 30 Minuten verdichtet.
- Einschränkungen im Rheintal und nach Österreich durch Baustellen und Halteausfälle.
- Bayern erhält dichtere ICE-Takte und erweiterte internationale Verbindungen, z. B. nach Ljubljana.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ab dem 14. Dezember gelten bei der Deutschen Bahn (DB) neue Fahrpläne. Das hat Auswirkungen für Reisende in ganz Baden-Württemberg. Während einige Strecken von schnelleren Verbindungen und dichteren Taktungen profitieren, müssen andere Fahrgäste mit gestrichenen Halten und Ausfällen rechnen.
Besonders Pendler und Reisende nach Berlin dürften sich über eine neue Sprinter-Verbindung freuen, die morgens kurz nach sieben in Stuttgart startet und Berlin über Nürnberg in nur 4:45 Stunden erreicht – rund eine Stunde schneller als bisherige Direktverbindungen über Frankfurt. Abends fährt der Zug auf derselben Route zurück.
Kürzerer Takt und mehr Verbindungen
Auch auf der Strecke Stuttgart–Mannheim gibt es Verbesserungen. ICE-Züge sollen künftig im Halbstundentakt verkehren, ebenso zwischen Stuttgart und Frankfurt. Zusätzlich plant die Bahn eine neue tägliche Verbindung von Mannheim nach Straßburg und Paris.
VCD-Experte Gero Treuner begrüßt die Taktverdichtungen, mahnt aber weitere Investitionen an: „Sanierung und Ausbau müssen fortgesetzt werden, damit baustellenbedingte Einschränkungen nur temporär spürbar sind.“ Besonders die IC-Linie Karlsruhe–Nürnberg bleibt erhalten, während die Linie Dortmund–Oberstdorf nach wie vor Halte verliert und bauliche Anpassungen nötig macht.
Nicht alle Änderungen sind positiv: Im Rheintal fallen einige Halte weg, da der Rastatter Tunnel erst später in Betrieb geht. In Baden-Baden reduziert sich die Zahl der ICE-Halte um ein Drittel auf 27 pro Tag, in Offenburg entfällt der Stundentakt. Auch Verbindungen nach Österreich verschlechtern sich: Stuttgart–Friedrichshafen–Innsbruck entfällt wegen Baustellen und Fahrzeugengpässen, ebenso die ICE-Verbindung über Rosenheim für Ulm, Stuttgart und Mannheim.
Und das ändert sich in Bayern
Der neue Bahnfahrplan bringt auch für Bayern deutlich schnellere und häufigere ICE-Verbindungen. Zwischen Erfurt, Nürnberg und München verkehren Züge künftig nahezu im Halbstundentakt, was Umsteigezeiten um rund 30 Minuten verkürzt. München–Berlin soll im Stundentakt in etwa vier Stunden möglich sein.
Auch die internationalen Verbindungen werden ausgebaut: Ab München, Rosenheim, Prien, Traunstein und Freilassing gibt es künftig fast zweistündlich Direktzüge nach Österreich, neue Eurocity-Verbindungen führen nach Ljubljana, Zagreb und Amsterdam, zudem verkehren Nachtzüge nach Przemysl an der ukrainischen Grenze. Auf den wichtigen Linien nach Hamburg und Nordrhein-Westfalen sollen künftig längere ICE 4-Züge ohne zeitaufwendige Zugteilungen fahren, wodurch die Pünktlichkeit steigt. Für Augsburg, Ansbach und weitere bayerische Städte entstehen neue schnelle Direktverbindungen in alle Richtungen, teils im Zweistundentakt.

